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Grandland X künftig aus Thüringen
Opel nimmt Fertigung in Eisenach wieder auf

Opel
Grandland X statt Adam und Corsa:
Opel hat in Eisenach die Produktion wieder aufgenommen
Lohscheller sprach von einem "großartigen Tag für alle Mitarbeiter" in Eisenach, für die gesamte Region und für Opel-Kunden. Mit der Produktion des Grandland X eröffne man ein neues Kapitel für den Standort. "Wir sind sicher, dass dieses Modell eine nachhaltige Zukunft für das Werk schaffen wird." Ramelow begrüßte die "klare Zukunftsperspektive für die Mitarbeiter". Das Werk gehöre zu Eisenach wie die Wartburg und sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor weit über die Region hinaus.
Die Umbauarbeiten in dem teils deutlich veralteten Werk starteten im Mai dieses Jahres. In den vergangenen Monaten blieb laut Unternehmen fast kein Stein auf dem anderen. Unter anderem wurde die "Hochzeit" – die Verbindung von Chassis und Karosserie zu einer Einheit – komplett modernisiert, und es wurde ein effizienterer und umweltschonender Lackierprozess eingeführt.
Der ersten Grandland X aus Eisenacher Produktion wurde an das Museum Automobile Welt Eisenach übergeben. Opel hat das Modell als Ableger des Peugeot 3008 nach eigenen Angaben mehr als 160.000 Mal verkauft. Doch das scheint erst der Anfang: Weil SUVs - noch - boomen, weil demnächst eine Plug-in-Hybridvariante folgen wird und weil der Grandland X demnächst bei Opels Comebackversuch auf dem russischen Markt dabei sein wird. Bisher wurde der Grandland X ausschließlich im PSA-Werk im französischen Sochaux gebaut.











