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KBA: Über 1 Million Saison- und 82.000 H-Kennzeichen im Umlauf
Sonderkennzeichen legen kräftig zu
Seit 1997 erhalten Oldtimer-Liebhaber steuerliche Vergünstigungen, wenn sie sich für das Historienkennzeichen entscheiden. Neben dem Mindestalter von 30 Jahren setzt die Zuteilung des Oldtimerkennzeichens voraus, dass der Einsatz des Fahrzeugs in erster Linie der Pflege des technischen Kulturguts dient. Vor Ausgabe des Kennzeichens findet deshalb eine Eingangsuntersuchung bei der zuständigen Fahrzeugprüfstelle statt, die gleichzeitig als Hauptuntersuchung gilt. Hier spielen im Wesentlichen Kriterien, wie der gute Pflege- und Erhaltungszustand, eine an den Originalzustand angelehnte Fahrzeugausrüstung und die Anzahl der noch vorhandenen Fahrzeuge eines Typs eine Rolle.
Immer mehr Halter, deren Fahrzeuge diese Bedingungen erfüllen, entscheiden sich für das Historienkennzeichen. Heute liegt die Zahl bei über 82.000 Fahrzeugen. In der Mehrzahl entschieden sich über 76.000 Pkw-Halter für das H-Kennzeichen. Damit liegt ihr Anteil bei 92,5 Prozent. Auf 2,8 Prozent bringen es 2.323 zweirädrige Oldies. 30 bis 34 Jahre alte Fahrzeuge bilden laut KBA die Mehrzahl (34,8 Prozent), über 60 Jahre alte Oldtimer bringen es mit 3.909 Fahrzeugen auf einen Anteil von 4,7 Prozent.











