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200 Mio. Euro Schadenszahlungen für 90.000 Fälle 2017
Teileklau: Weniger Fälle, steigende Kosten

GDV
Während die Fälle von Teileklau aus Autos
abnehmen, steigen die Schadenssummen deutlich
Wie aus der am Mittwoch in Berlin vorgelegten Schaden-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weiter hervorgeht, leisteten die Versicherer für diese Fälle insgesamt knapp 200 Millionen Euro. Der Aufwand pro Schadenfall stieg damit seit 2014 um fast ein Drittel auf durchschnittlich gut 2.200 Euro. Besonders teuer ist der Diebstahl elektronischer Geräte. Mit knapp 4.700 Euro kostet die Reparatur so viel wie ein gebrauchter Kleinwagen. Der Grund: In der Regel zerstören die Diebe die Mittelkonsole oder gleich das ganze Cockpit. Seit 2014 haben sich diese Fälle um etwa die Hälfte verteuert.
Diebstähle fest verbauter Teile zahlt die Teilkaskoversicherung. Auf den Schadenfreiheitsrabatt haben diese Fälle keinen Einfluss. Bei Diebstählen aus nur haftpflichtversicherten Pkw bekommen die Geschädigten keinen Cent - allerdings werden solche Diebstähle ganz überwiegend aus neueren und damit zumeist kaskoversicherten Fahrzeugen begangen. Lose Wertgegenstände im Auto wie etwa Handys sind in der Regel nicht versichert.











