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Einführung zunächst in Brasilien
VW Tarok: Neuer Pickup auf MQB-Plattform
Der viertürige und fünfsitzige Pickup verfügt als Novum in dieser Klasse über ein variables Ladeflächenkonzept. Die Grundfläche kann dabei nicht nur durch das Öffnen der Heckklappe vergrößert werden, sondern ebenso über einen neu entwickelten Mechanismus, mit dem der untere Bereich der Passagierkabinen-Rückwand umgeklappt wird. Dadurch lässt sich der hintere Teil des Fahrerhauses ebenfalls nutzen, um zum Beispiel besonders lange Gegenstände zu verstauen. Die Zuladung beträgt rund eine Tonne.
Das Interieur folgt der aktuellen digitalen Philosophie, allerdings ist hier selbst die Klimaeineinheit von praktischen Reglern und Tasten in die Bildschirmlandschaft verlegt. Optisch prägend ist eine in Wagenfarbe lackierte Querspange, die sich über die gesamte Schalttafel erstreckt.
Angetrieben wird der Tarok Concept von dem bekannten 150 PS starken Vierzylinder-TSI mit 1,4 Litern Hubraum, der in Brasilien als TotalFlex-Fuel-Aggregat sowohl mit reinem Ethanol (E100) als auch einem Benzin-Ethanol-Gemisch (E22) gefahren werden kann.
Fest steht, dass der Tarok Concept schon in absehbarer Zukunft nahezu unverändert als Serienversion in Brasilien auf den Markt kommen wird. Ob das Auto später auch seinen Weg nach Europa und Deutschland finden wird, ist noch unklar, aber nicht ganz unwahrscheinlich, zumal die Wolfsburger schon den Zweiliter-TDI als weitere Motorisierung ankündigen. "Der avantgardistische Pickup hat das Potenzial, das Modellprogramm von Volkswagen auch auf weiteren Märkten der Welt zu bereichern", heißt es offiziell.












