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Verbrenner-Motor zur Energiegewinnung wird in Wankeltechnik realisiert
Mazda: Elektroauto mit Range Extender kommt 2020
Ein solcher Zusatzmotor ist trotz kleineren Nachteilen bei Gewicht und Bauraum grundsätzlich eine feine Idee, um das E-Auto in einer Übergangsphase voll alltagstauglich zu machen - in gewisser Weise ist die Kombination aus großem Akku und kleinem Motor das Gegenteil der verbreiteten Hybrid-Technik. In die Serie hat es der Range Extender dennoch letztlich nur beim BMW i3 geschafft - und ist dort neuerdings nicht mehr bestellbar.
Nun kündigt Mazda ein neues Elektroauto an, das 2020 erscheinen soll und zu dem die Japaner aktuell nur ein einziges Detail verraten: Geplant sind den Angaben zufolge sowohl eine reine E-Variante als eben auch eine mit Reichweiten-Verlängerer. Mazda bedient sich hierzu jener Technik, die man inzwischen wohl besser beherrscht als jeder andere Hersteller: Ein Wankelmotor wird den Stromerzeuger darstellen. Klein, leise und besonders laufruhig soll sich diese Bauart besonders als Range Extender eignen, erklärt der Hersteller, dessen Erfahrung mit Wankel- bzw. Kreiskolbenmotoren bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Das künftige Triebwerk werde sich auch mit Gas betreiben lassen, heißt es weiter.
Auch bei Audi hatten Ingenieure die Idee eines Wankelmotors als Range Extender. Achteinhalb Jahre ist das her, und man mag sich den "Vorsprung durch Technik" kaum vorstellen, den eine Realisierung dieses Konzepts bedeutet hätte. Stattdessen aber ist die Idee, angeblich auf Weisung aus Wolfsburg, im Archiv verschwunden. Der erste echte E-Audi startet nun in einigen Wochen, aber ohne eigenes Kraftwerk an Bord.











