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Neue Connected-Drive-Funktion kommt als Over-the-air-Update
BMW spielt Rettungsgassen-Hinweis bedarfsgerecht ins Cockpit

BMW
BMW schickt künftig eine
Rettungsgassen-Aufforderung dirket ins Auto
Die Verkehrsmeldestellen der Polizei in ganz Deutschland geben an die ConnectedDrive-Plattform von BMW weiter, wann und wo eine Rettungsgasse nötig ist. Diese Informationen gelangen in Echtzeit unverzüglich auf den zentralen Fahrzeugbildschirm der betreffenden Fahrzeuge. Dadurch werden Fahrer frühzeitig aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden, damit herannahende Einsatzfahrzeuge ungehindert zur Unfallstelle gelangen können.
Die Idee für die Anwendung entstand nach Gesprächen zwischen dem Bayerischen Innenministerium, der Hochschule Landshut und der BMW Group. Seit März 2017 hat der Autobauer an einem Versuchsträger gearbeitet. Nun haben die ersten 100.000 BMWs das neue Sicherheits-Feature durch ein Software-Update erhalten, weitere sollen in Kürze folgen. Voraussetzung ist ein BMW-Navigationssystem der Generation 2015 oder jünger mit ConnectedDrive.
Zwei wichtige Aspekte des Themas vermag indes auch die neue Technik nicht in den Griff zu bekommen: Wenn die Fahrer bei Entstehung des Staus nicht genügend Abstand zum Vordermann halten, wird das Rangieren schwer. Auf zahlreichen Youtube-Videos lässt sich außerdem und vor allem die Unfähigkeit erschreckend vieler Fahrer, auch bei ausreichend Platz ihr Auto "zur Seite zu schaffen", bestaunen. Was da an Fahrkünsten (nicht) aufgeboten wird, ist zum Haare raufen.











