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Baukasten-System für Policen / Erstmals auch für Nicht-Mitglieder
ADAC erweitert Rechtsschutz-Angebot
Der Verkehrsrechtsschutz ist dabei obligatorisch, die drei weiteren Bausteine lassen sich in bestimmten Abhängigkeiten ergänzen. Diese vom ADAC als Exklusivprodukte bezeichneten Policen können gegen Aufpreis zum Premiumprodukt mit Zusatzleistungen aufgerüstet werden. Im Übrigen können die Versicherungsnehmer wählen, ob sie alleine oder mit der Familie versichert sind, ob eine beitragssenkende Selbstbeteiligung vereinbart wird und - ein Novum - ob sie dem ADAC als Mitglied beitreten möchten. Falls ja, gewährt der Club eine Ermäßigung, die mit fünf Prozent allerdings überschaubar ausfällt. Senioren ab 60 Jahre erhalten auf Wunsch eine abgespeckte Police zum reduzierten Preis.
Der Bausteine-Rechtsschutz sei viel mehr als ein Produkt, erklärt Marion Ebentheuer, die im Vorstand der ADAC SE Versicherungen und Finanzdienste verantwortet. Man starte mit ihm ein neues "digitales Leuchtturmprojekt": "Wir wollen neue Zielgruppen erreichen und die Mitglieder und Kunden dort abholen, wo sie sind – verstärkt online."
So stehen neben einer verstärkten Digitalisierung der Fallbearbeitung und des Vertriebs erstmals auch digitale Formen der rechtlichen Erstberatung zur Verfügung: online und per Chat, bei Bedarf auch mit einem Vertragscheck. Außerdem will der ADAC Online-Dienste vermitteln, zum Beispiel für einen Bußgeld-Check, Reisemängel-Service oder die Erstellung eines Testaments oder einer Patientenverfügung.
Den ADAC Verkehrs-Rechtsschutz gibt es seit 40 Jahren. Heute ist er mit nach eigenen Angaben rund 2,1 Millionen Verträgen der drittgrößte Rechtsschutzversicherer Deutschlands.











