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Höchste Ausstattungslinie empfehlenswert
Opel Combo Life startet bei 20.000 Euro

Opel
Ab 20.000 Euro, realisitisch ab
30.000 Euro: Der neue Opel Combo Life ist jetzt bestellbar
Als Basispreis nennt Opel 19.995 Euro für die Basisvariante "Selection". Sie verfügt zwar über Frontkollisionswarner, Freisprechanlage, Verkehrszeichenerkennung und Spurhalte-Assistent, kommt im Übrigen aber arg karg daher - ohne Klimatisierung, mit winzigem Radio-Display, Plastik-Lenkrad, kleinen Stahlfelgen, unlackierten Anbauteilen und Flügeltüren am Heck. Sonderausstattungen sind mit wenigen Ausnahmen nicht verfügbar, auch lassen sich nur die beiden Basismotoren kombinieren.
Etwas mehr Spaß verspricht die zweite Ausstattungslinie namens "Edition". Hier kommen Schürzen, Außenspiegelgehäuse, Türgriffe und Abdeckleisten der Schiebetüren-Führungen in Wagenfarbe daher, gibt es zumindest eine manuelle 1-Zonen-Klimaanalge, und blickt das Auge auf ein anständiges Bordcomputer-Display. Auch eine Gepäckraumabdeckung, ein Deckel für das Handschuhfach, ein sogar beheizbares Lederlenkrad und elektrische Fensterheber vorne sind serienmäßig. Zudem montiert Opel eine nach oben öffnende Heckklappe und das neue, gerade für den Insignia angekündigte "Multimedia Radio" mit 8"-Touchscreen, das für 400 Euro Aufpreis zum Navi mit Sprachsteuerung ausgebaut werden kann.
So hoch wie der Edition-Aufpreis von 3.455 Euro erscheint, so attraktiv sind die weiteren 1.150 Euro für das Topmodell Combo Life "Innovation" kalkuliert. Hier sind nicht nur LED-Tagfahrlicht, Alufelgen, 2-Zonen-Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht und die elektrische Handbremse Standard, sondern auch zusätzliche Ablagen, Parksensoren hinten, Luftduschen und Gebläseregelung im Fond, bessere Sitze, elektrische Fensterheber auch hinten anstelle der Ausstellfenster, beheiz- und anklappbare Außenspiegel sowie Dachreling und Privacy Glass. Sogar das Panorama-Glasdach mit Dachgalerie und Ambientebeleuchtung gehört zum Innovation-Paket.
Motorseitig liefert Opel als Basis den dreizylindrigen 1,2-Liter-Benziner mit 110 PS und manuellem Sechsganggetriebe. Alternativ steht der 1,5-Liter-Diesel mit 76 und 102 PS in Kombination mit Fünfgang-Schaltgetriebe (plus 150 bzw. plus 1.650 Euro) oder mit 130 PS zur Wahl, letzterer entweder mit manuellem 6-Gang-Getriebe oder mit 8-Gang-Wandlerautomatik. Der Top-Diesel kostet als Edition ab 27.150 Euro, mit Automatik 2.100 Euro mehr. Alle Motoren stammen aus dem PSA-Regal und erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-temp.
Ausschließlich den "Edition" gibt es auch als XL-Variante mit einer von 4,40 auf 4,75 Meter gesteigerten Außenlänge. Combo-Interessenten sollten dabei wissen, dass der lange "Alltagsheld" zwar mehr Ladevolumen und -länge bietet, aber auch eine schmalere und höhere Ladeöffnung sowie eine schmalere Ladefläche mitbringt. Zudem ist das Fahrzeug insgesamt vier Zentimeter höher.
Die Langversion ist wie die Automatik - die nicht mit elektrischer Parkbremse und Komfort-Mittelkonsole kombinierbar ist - erst ab Jahresende verfügbar.











