archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
ADAC-Zentrum schließt / Hoffnung auf Belebung des Rings
Porsche baut Erlebniscenter am Hockenheimring

Rendering: Porsche
Ende 2019 soll das neue Experience Center
von Porsche im herzen des Hockenheimrings eröffnen
Architektonisch trägt das neue die Handschrift der bereits existierenden Porsche Experience Center. Verteilt auf drei Stockwerke entstehen auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern Eventflächen, Veranstaltungs- und Meetingräume, ein Shop, eine Lounge sowie Restaurant und Café. Außerdem sind Werkstätten sowie Ausstellungsflächen für Fahrzeuge vorgesehen. Eine Schnellladeinfrastruktur sorgt für Betankung der Hybridfahrzeuge sowie des kommenden E-Porsche. Auf dem rund 5.200 Quadratmeter großen Offroadparcours können Macan und Cayenne gefordert werden.
"In den Porsche Experience Centern können unsere Kunden und Fans die Performance unserer Fahrzeuge sowie die Faszination der Marke hautnah erleben", sagt Detlev von Platen. "Mit dem neuen Standort bauen wir dieses einzigartige Angebot weiter aus." Porsches Vertriebs- und Marketing-Vorstand verortet das rund anderthalb Autostunden entfernte Hockenheim als "nahe des Stammwerks in Zuffenhausen" gelegen. Porsche betreibt solche Zentren bereits in Leipzig, Le Mans, Silverstone, Atlanta und Los Angeles, das in Shanghai wird dieser Tage eröffnet.
Die Stadt Hockenheim und die Hockenheim Ring GmbH haben für die Ansiedlung Grundstücksflächen über Erbbaurecht- und Pachtverträge im Innenbereich des Rings zur Verfügung gestellt, diese bleiben damit im Eigentum der Stadt. Porsche wird sie langfristig mieten.
Das Experience Center entsteht anstelle des bisherigen ADAC-Fahrsicherheitszentrums (FSZ), das Ende des Jahres seinen Betrieb einstellen wird. Man habe mit dieser Entscheidung dem Wunsch der Stadt Hockenheim entsprochen, ein neues Konzept im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Ausrichtung des Hockenheimrings zu ermöglichen, erklärt Andreas Hartel, Geschäftsführer der Betreiber-GmbH. Die Mitarbeiter erhielten die Möglichkeit, von Porsche übernommen zu werden.
Die Beteiligten - Stadt, der Investor emodrom group und die Hockenheimring-Gesellschaft - erhoffen sich nach den Worten von Hockenheimring-Chef Georg Seiler, dass die Ansiedlung von Porsche andere Multiplikatoren wie Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen oder auch Verbände an die Rennstrecke lockt.











