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Bundesstraßen-Ausweitung bringt viel Zusatzeinnahmen
Lkw-Maut: 36 Milliarden Euro in fünf Jahren

TollCollect
Durch die Ausweitung der Lkw-Maut
auf Bundesstraßen steigen die Einnahmen deutlich
Durch diese Maßnahmen werden die Mauteinnahmen um rund 2,5 auf dann 7,2 Milliarden Euro im Durchschnitt steigen. Dies geht aus dem neuen Wegekostengutachten hervor. Die 145seitigen Ausführungen hat das Verkehrsministerium beauftragt, auch um EU-Vorgaben zu erfüllen, wonach sich die gewogenen durchschnittlichen Gebühren an den Baukosten und den Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des betreffenden Verkehrswegenetzes orientieren sollen.
Die Lkw-Maut fließt direkt in den Ausbau des Straßennetzes. Die Zweckbindung erlaubt keine Umverteilung etwa zugunsten der Bahn oder des Schiffverkehrs. "Wir werden die Mauteinnahmen von durchschnittlich 7,2 Milliarden Euro pro Jahr auf alle Regionen Deutschlands verteilen", erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). "Das ist viel besser als erwartet und sehr erfreulich, weil es uns allen zugute kommt."
Noch immer ist unterdessen unklar, wer die Mautverwaltung künftig übernimmt. Der Vertrag mit dem bisherige Konsortium TollCollect endet zwei Monate nach der Streckenausweitung. TollCollect und der Bund befinden sich nach wie vor in juristischen Auseinandersetzungen wegen der verspäteten Maut-Einführung vor über zehn Jahren.
Ab dem 1. Januar 2019 sollen Elektro-Lkw von der Lkw-Maut befreit werden.











