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Neue Kontrollsäulen für künftige Lkw-Maut
Bundesstraßen: Diese blauen Säulen blitzen nicht

BMVI/TollCollect
Solche Säulen werden künftig
die Lkw-Maut an Bundesstraßen überwachen
Es handelt sich dabei um Pendants zu den Kontrollbrücken, die von Autobahnen bekannt sind. Aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung und der Einspurigkeit von Bundesstraßen ist dort eine Kontrolle von der Seite statt von vorne oben ausreichend. "Die schlichten Säulenkonstruktionen am Straßenrand passen sich besser in das Bild der ländlicheren Bundesstraßen ein", erklärt das Ministerium, sie seien farblich so gestaltet, dass "eine Verwechslung mit Geschwindigkeitskontrollen ausgeschlossen ist".
Derzeit wird die Lkw-Maut auf rund 13.000 Kilometern Bundesautobahnen und rund 2.300 Kilometern autobahnähnlichen Bundesstraßen erhoben. Seit dem 1. Oktober 2015 gilt die Mautpflicht auch für Lkw zwischen 7,5 und 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Der Gesetzentwurf zur Ausweitung auf alle Bundesstraßen ab Mitte 2018 wurde vom Kabinett im Mai beschlossen (Autokiste berichtete). Dabei handelt es sich um rund 40.000 Kilometer zusätzliches Streckennetz.
Die zusätzlichen jährlichen Mehreinnahmen veranschlagt der Staat auf bis zu zwei Milliarden Euro. Die Mauteinnahmen fließen nach den Worten Dobrindts "direkt und dauerhaft in den Erhalt und Ausbau unserer Straßen". Die Einführung dürfte auch Ortschaften von Lärm, Verkehr und Unfallrisiko entlasten, weil es für "Mautflüchtlinge" nicht mehr lohnt, bestimmte Autobahn-Abschnitte zu umfahren.











