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Weg frei zur Fusion mit Daimlers Car2Go
Sixt verkauft DriveNow-Anteile an BMW

BMW
DriveNow wird eine
100%ige Tochter von BMW
BMW bezeichnete die Übernahme der Sixt-Anteile als "nächsten logischen Schritt nach der Übernahme von Parkmobile LLC Anfang Januar dieses Jahres", man setze damit als "führender Anbieter von Premiummobilität" die Entwicklung hin zu einem "kundenzentrierten Mobilitätsunternehmen" konsequent fort.
Das Zukunftsfeld der Mobilitätsdienstleistungen zählt zu den Eckpfeilern von BMWs Zukunftsplan "NUMBER ONE > NEXT". Dazu gehören Angebote in den Bereichen On-Demand Mobilität (DriveNow und ReachNow), Parken (ParkNow) und Laden (ChargeNow). Bis 2025 wolle man 100 Millionen Kunden für die Premium-Mobilitätsangebote begeistern, sagt Peter Schwarzenbauer, dessen Amtsbeschreibung "Mitglied des Vorstands der BMW AG, MINI, Rolls-Royce, BMW Motorrad, Kundenerlebnis und Digital Business Innovation BMW Group" lautet. "Mit DriveNow als hundertprozentiger Tochter haben wir alle Optionen für eine strategische Weiterentwicklung unserer Services in der Hand."
Schwarzenbauer dürfte damit auch die schon mehrfach durchgesickerten Fusionspläne mit Car2Go meinen, dem entsprechenden Angebot von Daimler, das einst diese Art des sogenannten "free-floating"-Carsharings erfunden hat. Beide Konzerne wollen offenbar die Flotten und Back-Funktionen zusammenlegen, aber nach außen weiter unter den bisherigen Namen agieren.
DriveNow wurde 2011 als Joint Venture der BMW Group und Sixt SE gegründet. Den Service nutzen den Angaben zufolge über eine Million Kunden in dreizehn europäischen Metropolen. Die Flotte umfasst europaweit mehr als 6.000 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini. BMW betonte, man werde die langjährige erfolgreiche Partnerschaft über die Fahrzeuglieferung an die Sixt-Flotte fortsetzen.











