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VW stellt Retro-Auto trotz Erfolg ein
Er lief und lief und lief: Tschüß VW Beetle Coupé

Volkswagen
VW wird das Beetle Coupé
in Deutschland nicht mehr verkaufen
Den rundlichen Zweitürer hatte der damalige VW-Konzernchef Ferdinand Piëch 1997 unter der Modellbezeichnung New Beetle auf den Markt gebracht. Die Fertigung des "Käfer des 21. Jahrhundert" für Deutschland werde "mit Produktionswoche 26/2017 eingestellt", heißt es nun in einem Schreiben der Ressorts Marktplanung und Produktmarketing Deutschland Volkswagen Pkw an die Händler. Letzte Bestellmöglichkeit sei der 28. April. Im Konfigurator ist der Wagen bereits nicht mehr gelistet.
Wie das Beetle Coupé wird auch das von diesem abgeleitete – und bis auf Weiteres uneingeschränkt erhältliche – Cabriolet im mexikanischen VW-Werk Puebla produziert. Beide Autos basieren noch auf der veralteten, aber bewährten Plattform PQ 35. Zuletzt hatte VW dem Wagen zum Modelljahr 2017 eine kleine Auffrischung spendiert.
Wir hatten die Einstellung des Scirocco (ebenfalls PQ35) für wahrscheinlicher gehalten. Vom sportlichen Golf-Ableger wurden 2016 nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts gerade einmal 1.948 Exemplare in Deutschland neu zugelassen. Der Beetle (Coupé und Cabrio zusammen) war rund 7,5 Mal erfolgreicher. Seine Zahlen wuchsen gegenüber 2015 sogar um rund 15 Prozent. Der Scirocco dürfte aber demnächst folgen.
Die Meldung war nicht so aktuell wie von den Kollegen der "Autombobilwoche" suggeriert. Die entsprechenden Infos aus dem VW-Intranet zirkulierten
bereits seit 21.02.2017 im Forum von Motor-Talk. Demnach könne der Bestellschluss bei guter Nachfrage vorzeitig erfolgen; dies ist auch am 24.03.2017
eingetreten. Wir danken dem treuen Leser für den zutreffenden Hinweis.











