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ADAC wertet Warnmeldungen aus
Geisterfahrer: Die meisten sind am Wochenende unterwegs

ADAC/Bastian Fischer
Stellenweise warnen solche
Zusatzschilder angehende Geisterfahrer
Nach der amtlichen Unfallstatistik kamen bei Unfällen mit Geisterfahrer-beteiligung 2016 auf Autobahnen und autobahnähnlich ausgebauten Strecken zwölf Menschen ums Leben entsprechend drei Prozent der 393 auf Autobahnen Getöteten.
Verteilt auf die Wochentage war das Risiko, einem Falschfahrer zu begegnen, an den Wochenenden am größten. An allen Freitagen des Jahres 2016 zählte der ADAC etwa 300 Warnmeldungen, an den Samstagen 380. Spitzenreiter unter den Wochentagen waren die Sonntage mit 450 Warnungen. Eine auffällige Häufung von Meldungen zeigte sich dabei zwischen Samstagabend und dem frühen Sonntagmorgen. An den anderen Wochentagen summierten sich die Warnmeldungen auf jeweils 250.
Übers Jahr gesehen gab es einen deutlichen Anstieg der Meldungen während der Sommermonate, die wenigsten Warnungen gab es im Frühjahr. Besonders viele Meldungen wurden für Strecken in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt, gefolgt von Bayern und Niedersachsen. Bezogen auf die Länge des Autobahnnetzes liegen jedoch die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen an der Spitze der Falschfahrermeldungen. Dies dürfte auf die höhere Anschlussstellendichte der meist kurzen Stadt- und Zubringerautobahnen zurückzuführen sein.











