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Volkswagen richtet Managment-Entwicklung neu aus
Deutscher Autobauer macht Englisch zur Konzernsprache
Blessing sagte, die Umstellung verbessere Zugang und Zusammenarbeit von internationalen Spitzenkräften im Top-Management. "Als global aufgestellter Konzern brauchen wir die weltweit besten Leute." Zudem soll es bei Berufungen auf internationale Einsätze und auf Erfahrung in verschiedenen Marken und Geschäftsbereichen ankommen. In einer Übergangsphase bis Ende 2021 gelten die Kriterien als Richtlinien, danach werden sie verbindlich.
Im Übrigen will das Unternehmen künftig auf ein breiteres Erfahrungsprofil seiner Führungskräfte setzen. Unter anderem sollen Auslandseinsätze und Kenntnisse aus verschiedenen Geschäftsbereichen und Marken einen höheren Stellenwert bekommen. "Ziel ist es, Internationalität, Vielfalt und Perspektivwechsel zu fördern", heißt es in einer Mitteilung. Weibliche Führungskräfte sollen schneller Erfahrungen und Fähigkeiten für eine Berufung ins Top-Management erlangen.
"Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität werden unsere Branche grundlegend verändern. Deshalb richten wir unsere Managementkultur rechtzeitig darauf aus", so Blessing. "Mehr denn je wird es darauf ankommen, dass das Management international erfahren und vielfältig ist. Wir werden Diskussions-, und Entscheidungsfreude fördern, Fehlermachen zulassen und Selbstkorrektur unterstützen, unternehmerisches Denken und Handeln stärken, Agilität fördern und konzernweite Zusammenarbeit festigen."











