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Schwestermarke in Down Under will künftig 1/3 der Fahrzeuge von Opel beziehen
Opel baut erste Modelle für Holden in Australien

Opel
Gruppenbild mit Chef: Opel baut in Rüsselsheim nun auch Fahrzeuge
unter dem Holden-Logo, die nach Australien und Neuseeland verschifft werden
Im Zuge dieses neuen Ansatzes lief am Dienstag in Rüsselsheim der erste Holden im Opel-Stammwerk vom Band. Es handelt sich um einen silberfarbenen, 325 PS starken Insignia VXR, der weitestgehend baugleich mit dem hierzulande bekannten Insignia OPC ist. Neben dem Insignia VXR wird künftig auch der Astra als GTC und als VXR als Holden nach Australien und Neuseeland exportiert. Hinzu kommt das Cabriolet Cascada.
"Wo immer es sinnvoll ist, werden wir in den kommenden Jahren mit unserem australischen Partner zusammenarbeiten", sagte Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann mit Blick auf die Kooperation. Dies sei nicht nur ein Beleg für die "hervorragende Entwicklungskompetenz unserer Ingenieure", sondern steigere auch die Auslastung der Werke. In Zukunft werde Holden rund ein Drittel seines Produkt-Portfolios von Opel beziehen, heißt es. Dies bedeutet allerdings nicht, dass alle aus deutscher Fertigung stammen, schon weil der künftige Astra K nur noch in Großbritannien und Polen gebaut werden wird. Bisher ist die GM-Tochter in Down Under überwiegend mit hier noch als Chevrolet bekannten Modellen wie Spark, Trax, Cruze und Captiva aktiv.
Anfang Januar hatte die GM-Marke Buick auf der Automesse in Detroit den in Rüsselsheim entwickelten Cascada vor. Bereits im vergangenen Jahr hatte Opel angekündigt, noch in diesem Jahrzehnt ein neues Buick-Modell für den US-Markt in Rüsselsheim zu produzieren. In Großbritannien werden Opel als Vauxhall verkauft.











