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Modellpflege 2015 für mehr GT-Qualitäten
Nissan GT-R: Genauso wild, trotzdem braver

Nissan
Der 550 PS starke Nissan GT-R katapultiert seinen Piloten nach wie
vor 2,7 Sekunden auf Tempo 100, wird jetzt aber etwas zivilisierter
Zum neuen Modelljahr hat Nissan nun die Qualitäten als Grand Tourer optimiert und ihm, wie Nissan sich ausdrückt, einen reiferen und zivilisierten Charakter anerzogen. Mittel zum Zweck sind überarbeitete Bremsen, die weniger Geräusche von sich geben und ein besseres Pedalgefühl vermitteln sollen, eine Lenkung mit weniger Vibrationen im Leerlauf und diverse Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduktion an Getriebe, Antriebswelle und den Lagern des Schwungradgehäuses. Auch neue Teppiche im Kofferraum dienen dem Akustikkomfort.
Modifikationen an der Stoßdämpferrate und am Motorsteuergerät sollen laut Nissan die Kurvenstabilität optimieren. Verbesserte Reifen für mehr Geradeaus-Stabilität und Traktion auf unebener Fahrbahn ergänzen das Maßnahmen-Paket.
Während die GT-Eigenschaften also gewonnen haben, hat Nissan die "Racing"-Qualitäten - dafür steht schließlich das R in der Modellbezeichnung - nicht angetastet. In 2,7 Sekunden rast der GT-R mit der Kraft seiner 550 PS Leistung und 632 Newtonmeter Drehmoment aus dem Stand auf Tempo 100, und wer eine passende Strecke hat und genug Risikobereitschaft, kann weiter auf dem Gas bleiben, bis 315 km/h anliegen. Die Preise beginnen bei 96.400 Euro - fast 70.000 Euro unterhalb eines Porsche 911 Turbo, der ihm in Sachen Kraft und Performance dennoch nicht das Wasser reichen kann.
Neu im Angebot ist eine sogenannte Track Edition, entwickelt von Nissans Motorsportdivision Nismo. Sie verfügt u.a. über zusätzliche Verklebungen für eine erhöhte Karosseriesteifigkeit, optimierte vordere Kotflügel mit Luftabführung, Modifikationen an der Radaufhängung, Stabilisatoren mit höheren Federraten vorn und hinten, die geschmiedeten RAYS Aluminium-Räder des GT-R Nismo sowie Dunlop-Hochleistungsreifen.











