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Doppelsieg für Abt-Audi / Ex-Formel 1-Fahrer wird Alesi wird Dritter
Bericht vom 1. DTM-Lauf in Hockenheim
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| Doppelsieg vor den neuen | © ITR e.V. | |
| Mercedes CLK: Abt-Audi TT-R | ||
"Ich bin total happy", sagte Laurent Aiello, "unser Auto hat eine sehr gute Basis und ist für die nächsten Rennen noch verbesserungsfähig." Wie sehr, bewies das Team Abt Sportsline schon in der Rennpause. "Im Qualifikationsrennen übersteuerte mein Audi Coupé, dann haben wir einiges verändert und das Auto lief hervorragend." Aiellos Teamkollegen Mattias Ekström, Karl Wendlinger (Sechster) und Christian Abt (Siebter) komplettierten die gute Leistung von Abt-Audi. Ausgeschieden war hingegen Martin Tomczyk: Er hatte das Qualifikationsrennen gewonnen, dann aber beim Start zum Wertungslauf den Motor abgewürgt und sich später von der Strecke gedreht. Teamchef Hans-Jürgen Abt: "Martin muss noch lernen, nach einer guten Leistung nicht gleich zu viel auf einmal zu wollen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Das letzte Mal, als unser Team einen Doppelsieg gefeiert hat, war ebenfalls bei einem Saisonauftakt. In dem Jahr sind wir am Ende der Saison Meister geworden - ein gutes Omen."
Eine eindrucksvolle Aufholjagd zeigte der Franzose Jean Alesi bei seinem DTM-Debüt: Im Qualifikationsrennen von Platz 14 gestartet, verbesserte er sich zunächst um sechs Plätze auf den achten Rang. Im Wertungslauf gelang ihm schließlich das Kunststück, weitere fünf Plätze gut zu machen und Dritter zu werden. Dabei ließ er auch seinen Teamkollegen Bernd Schneider hinter sich. "Ich bin stolz, nach langer Zeit mal wieder auf das Podium gekommen zu sein, und das in dieser Meisterschaft, in der es so eng zu geht und in der so viele erfolgreiche Piloten am Start sind", sagte Alesi, der in seiner Begeisterung seinen Rennhelm ins Publikum zu den Fans warf. Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Jean ist ein Geschenk für die ganze Szene, er ist ein absoluter Sympathieträger für die DTM und unsere Marke." Was die Leistung des Mercedes-Benz CLK-DTM angeht, sieht Haug noch Potenzial: "Unser Auto hat hier untersteuert, deshalb haben wir keine guten Zeiten erzielen können. Das kann beim nächsten Rennen schon anders aussehen. Ich bin froh, dass alle drei Marken konkurrenzfähig sind."
Opel-Werksfahrer Timo Scheider holte als Fünfter zwei Punkte. Scheiders Markenkollege Manuel Reuter, aus der zweiten Startreihe ins Rennen gegangen, wurde durch einen Reifenplatzer um ein zählbares Resultat gebracht. Opel-Sportchef Volker Strycek: "Der Speed ist bei uns absolut da, wir können das Tempo der anderen mitgehen. Jetzt müssen wir nur noch bessere Starts üben. Opel ist wieder da - das zu wissen, ist wichtig für uns alle."












