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10 Prozent weniger Verkehrstote / Zahlen und Tendenzen in der Übersicht
Unfallstatistik Juli 2014: Endlich besser

ACE
10 Prozent weniger
Verkehrstote im Juli 2014
Insgesamt nahm die Polizei im Juli 2014 in Deutschland rund 212.600 Straßenverkehrsunfälle auf, 1,4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabei ging die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 6,2 Prozent auf 30.500 zurück, während die Zahl der reinen Sachschaden-Crashs um 2,8 Prozent auf 182.100 anstieg. Ein Grund für diese Entwicklung dürfte die nasse Witterung im Juli 2014 gewesen sein. Bei schlechtem Wetter ereignen sich erfahrungsgemäß mehr Unfälle - diese sind aber weniger folgenschwer, da langsamer gefahren wird und weniger ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Zweiradfahrer oder Fußgänger unterwegs sind.
Nach den ersten sieben Monaten stehen insgesamt 1,36 Millionen Unfälle (- 1,4 %) in der Bilanz, darunter 173.900 Unfälle mit Personenschaden (+ 7,1 %), bei denen 1.893 Personen getötet wurden. Damit kamen 80 Personen oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum ums Leben. Die Zahl der Verletzten stieg in diesem Zeitraum ebenfalls, und zwar um 6,9 Prozent auf rund 223.100. Noch in der Halbjahresbilanz hatten diese Werte bei 9,5 bzw. 10,6 Prozent gelegen.
Bezogen auf die Verkehrstoten melden nun sechs Bundesländer eine positive Tendenz, geführt vom Saarland und Hessen. Die stärksten Zuwächse verzeichnen die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern nach Hamburg und Bremen, die aber aufgrund geringer Fallzahlen immer stärkeren Schwankungen unterliegen.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich
gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert,
so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten
vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige
Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass
der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte beispielsweise durch einen
Herzinfarkt bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.











