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Keine AKSE-Nachrüstung und damit kein Babytransport auf Beifahrersitz möglich
Mercedes: Neue C-Klasse zunächst ohne Airbag-Deaktivierung

Daimler
Ohne Beifahrer-Airbag-
Deaktivierung: Mercedes C-Klasse
Mercedes mag diese Lösung jedoch nicht und setzt stattdessen seit Jahren (mal optional, mal serienmäßig) auf eine automatische Kindersitz-Erkennung (AKSE) und Airbag-Deaktivierung, die allerdings nur mit den hauseigenen, teuren Kindersitzen funktioniert, die über einen entsprechenden Transponder verfügen.
Wie die Zeitschrift Auto Bild vorab aus ihrer am Freitag erscheinenden neuen Ausgabe berichtet, wurde die neue Mercedes C-Klasse (Baureihe W 205) in den ersten vier Produktionsmonaten jedoch ohne die eigentlich serienmäßige neue Airbag-Abschaltung ausgeliefert. In frühen Modellen wiesen lediglich Aufkleber auf die Gefahr hin, dass sich der Airbag bei der Verwendung einer Babyschale nicht automatisch deaktiviert.
"Der Serieneinsatztermin war schon immer für Juni 2014 vorgesehen", erklärte Mercedes. Allerdings habe diese Einschränkung "irrtümlicherweise" in der Preisliste gefehlt. Deshalb sollen C-Klasse-Käufer der ersten Stunde nun eine Entschädigung von 150 Euro erhalten - für Kunden, die auf die Funktion angewiesen sind, kein Trost. Nachrüstungen seien "nicht vorgesehen beziehungsweise möglich", so der Hersteller auf Anfrage der Zeitschrift.











