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Mehrleistung für vier Motoren / EU6-Umstellung / Neue Optionen / Höhere Preise
VW: Neues vom Golf

Volkswagen
Neuerungen zum
Modelljahr 2015: VW Golf
Der 1,2 TSI erstarkt von 105 auf 110 PS, ebenso der 1,6 TDI. Letzterer wird weiterhin mit manuellem 5-Gang-Getriebe oder 7-Gang-DSG ausgeliefert, während der BlueMotion ausschließlich als Sechsgang-Schalter offeriert wird. Mehr Leistung gibt es auch für den 1,4 TSI: Die schwächere Version erstarkt von 122 auf 125 PS, die stärkere um zehn auf 150 PS, auch in Kombination mit der nur hier verfügbaren Zylinderabschaltung ACT.
Neu bei den Optionen ist ein beheizbares Multifunktions-Lenkrad (nur für Trendline, Comfortline und Highline) sowie die drahtlos beheizbare Windschutzscheibe für die Benziner, 19-Zoll-Räder sind jetzt mit dem Panorama-Schiebedach kombinierbar. Optimierte Multimedia-Einheiten mit MirrorLink wie im Polo gibt es noch nicht. Die Änderungen gelten soweit zutreffend entsprechend auch für den Golf Variant. Die Schublade unter dem Fahrersitz entfällt aus der Serienausstattung. Die Grundpreise steigen je nach Motorisierung und Ausstattungslinie um 150 bis 550 Euro.
Bei allen VW heißt die Rückfahrkamera künftig sinnvollerweise Rear View statt Rear Assist, eine Reifenkontrollanzeige wird Standard.
Bei Polo und Scirocco gibt es wegen des Facelifts keine Neuerungen, beim Passat wegen des bevorstehenden Generationswechsels keine nenenswerten. Dies gilt auch für den CC und das Golf Cabriolet. Bei Eos und Sharan beschränken sich die Änderungen im Wesentlichen auf neue Farben, beim gealterten Touran auf die Namensgebung beim Erdgas-Modell, das jetzt analog zum Golf TGI Bluemotion statt TSI Ecofuel heißt. Touran-, Sharan- oder Tiguan-Interessenten, die auf eine Modernisierung der Multimedia-Technik gehofft haben mögen, werden enttäuscht.
Wo der Beetle oft sonst lange auf Innovationen warten muss, überrascht er jetzt mit dem im Golf Sportsvan eingeführten "Blind Spot"-Sensor, der beim Ausparken aus Querlücken den nicht einsehbaren Querverkehr überwacht und wenn nötig selbst bremst. Diese praxisrelevante Technik gibt es für Polo, Golf, Touran & Co. noch nicht.











