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Zehn Prozent Zuwachs / 583 Millionen Euro Entschädigungsleistungen
Zahl der Wildunfälle deutlich gestiegen
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| Achtung, | Fotolia/Photohunter |
| Wildwechsel! | |
Angeführt wird die Schadenbilanz für Pkw aber natürlich nicht von Wildunfällen, sondern von Glasbruch, wenn insoweit auch die Zahl im Jahr 2012 um rund neun Prozent auf 2,32 Millionen Fälle zurückging. Die Versicherungen zahlten dafür gut 1,1 Milliarden Euro, entsprechend fast 480 Euro pro Fall. Auf Rang 3 der Statistik finden sich Schäden durch Marderbisse (233.000 Fälle mit 64 Millionen Euro Entschädigung), gefolgt von Sturm- und Hagelschäden, wo das Schadenvolumen um über ein Drittel auf 223.000 Fälle zurückging, die Entschädigungsleistung mit 425 Millionen aber natürlich hoch ausfällt. Auf Platz fünf landen Diebstähle von beispielsweise Radios und Navigationsgeräten.
Jeden Tag passieren laut GDV mehr als 700 Wildunfälle auf deutschen Straßen. Schäden am eigenen Fahrzeug, die durch sogenanntes Haarwild wie Rehe und Wildschweine verursacht werden, zahlt die Teilkaskoversicherung. Einige Versicherer haben ihren Schutz auf alle Wirbeltiere ausgeweitet. Der GDV empfiehlt, bei einem Wildunfall Fotos vom Unfallort, dem Tier und dem Fahrzeug anzufertigen. Das verletzte oder tote Tier sollte man wegen möglicher Tollwutgefahr keinesfalls anfassen, das ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters. Weithin unbekannt: Wer das Tier als abendlichen Braten oder wofür auch immer mitnimmt, hat nicht nur einen merkwürdigen Charakter, sondern macht sich auch strafbar. Der Staatsanwalt kann hier sogar Freiheitsstrafe fordern.












