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60 moderne Busse auf zunächst fünf Strecken / W-LAN ist Standard
ADAC Postbus nimmt Linienbetrieb auf
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| Zunächst 60 Busse auf fünf | ADAC |
| Strecken: "ADAC Postbus" startet regulär | |
- Köln - Frankfurt/Main - München
- Bremen - Hamburg - Berlin
- Köln - Dortmund - Hannover - Berlin (via D'dorf, Duisburg, Essen, Bochum, BI, BS und MD)
- Berlin - Dresden - Leipzig
- Berlin - Leipzig
Die Postbusse wurden am Montag auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum Grevenbroich an zehn mittelständische Bus-Partnerunternehmen übergeben. Die Partner setzten hierbei nicht etwa auf deutsche Hersteller wie Mercedes, Setra oder MAN, sondern auf Busse von Scania und Van Hool. Sie verfügen allesamt über Abstandsregelautomatik, Spurhaltesysteme, Reifendruckkontrolle und Xenon-Scheinwerfer. Die Van-Hool-Busse sind bereits - laut Anbieter als erste Fernbusse Deutschlands - behindertengerecht und barrierefrei ausgestattet. Zum Sicherheitsstandard gehören auch Drei-Punkt-Gurte, womit beispielsweise auch ein sicherer Transport von Kindern in Kindersitzen möglich gemacht wird.
In Sachen Komfort verfügen alle Busse über Klimaanlage, einrückbare Sitze und 230-Volt-Stromanschluss in jeder Sitzreihe. Als erster europäischer Fernlinienbus bietet der ADAC Postbus zudem ein von Lufthansa Systems entwickeltes Infotainment-Angebot. Passagiere können mit ihren Tablets, Smartphones oder Laptops über ein kostenfreies WLAN online gehen sowie aus einem Mediacenter aktuelle Filme, TV-Serien, Shows, Dokumentationen, Nachrichtensendungen oder Hörbücher auswählen. Snacks und Getränke sind in allen Bussen erhältlich.
Mit an Bord haben die Fernbusse bei ihren Jungfernfahrten eine extra für das neue Busprojekt produzierte 100-seitige Erstausgabe von "Mein Bus", einem neuen Magazin, das in einer Auflage von insgesamt 150.000 Exemplaren künftig regelmäßig erscheinen und mutmaßlich zur Wirtschaftlichkeit beitragen soll.
Buchungen sind möglich über eine Hotline, über die Website von ADAC Postbus, in den 178 Club-Geschäftsstellen, in mehr als 5.000 Postfilialen und auch direkt beim Fahrer. Interessant sind die Verbindungen vor allem aufgrund ihres niedrigen Preisniveaus. So kostet eine Fahrt von Köln nach München beispielhaft ab 28 Euro, wohingegen die Bahn mindestens 79 Euro (Sparpreis, ohne Bahncard) verlangt - dafür aber auch deutlich schneller ist: Fünfeinhalb Stunden dauert es auf der Schiene, mindestens acht auf der Straße.












