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Kleinstwagen wird größer und schöner
Neuer Hyundai i10: Erste Bilder, erste Infos
Der Radstand macht das Längenwachstum nur um einen halben Zentimeter mit (2,385 Meter), was einen längeren Überhang speziell vorne bedeutet, der aber nicht störend wirkt. Hyundai erklärt unverständlich, durch das Radstandswachstum ließen sich "die Räder nun auf sämtlichen Straßenoberflächen präziser steuern".
Das Kofferraumvolumen konnte um gut zehn Prozent auf 252 Liter vergrößert werden und erreicht damit wieder fast das Niveau des i10-Vorgängers Atos. Der Autobauer bezeichnet das Volumen als für "die Klasse vorbildlich" - tatsächlich ist es exakt ein Liter mehr, als VW für den Up angibt, der elf Zentimeter kürzer ist.
Neu im i10-Angebot sind u.a. Klimaautomatik, beheizbares Lederlenkrad und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Ein Reifendruckkontrollsystem wird serienmäßig sein, ebenso gibt es künftig sechs statt vier Airbags, Tagfahrlicht und ESP modellübergreifend ohne Aufpreis.
Angaben zu Motorisierungen und technische Daten liegen noch nicht vor, ebenso Preise. Hier dürfte der Rahmen für Aufschläge aber begrenzt sein, bei gut 10.000 Euro wird es losgehen, was angesichts der Mehrausstattung kundenfreundlich ist. Alle Details wird Hyundai erst zum Start der IAA im kommenden Monat veröffentlichen, wo der i10 seine "Weltpremiere" feiert.
Der neue Hyundai i10 wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt - im Technik- und Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim. Gebaut wird er in der Türkei. Die jährliche Produktionskapazität des Werkes in Ízmit, wo auch der i20 vom Band rollt, steigt damit auf 200.000 Fahrzeuge. Mit dem Verkaufsstart des neuen i10 werden künftig rund 90 Prozent aller in Europa verkauften Hyundai-Modelle auch dort gebaut.












