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A3 ultra als Ableger des Golf BlueMotion
Audi: Neuer Name für Sparmodelle
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| 3,2 Liter Verbrauch: | Audi |
| Audi A3 1,6 TDI ultra | |
Laut Audi kommt der A3 ultra auf ein Leergewicht von 1.205 Kilogramm, womit er 60 Kilo leichter wäre als der entsprechende Golf, der mit identischen Fahrleistungen im Datenblatt steht. Ohne Ultra ist der A3 interessanterweise mit 1.305 Kilogramm gelistet und damit zehn Kilogramm schwerer als der Golf ohne BlueMotion.
Für den Verbrauchsfortschritt des Ultra-Modells von 0,6 Litern gegenüber dem normalen 1,6 TDI sorgen eine bessere Aerodynamik mittels um 15 Millimeter tiefergelegter Karosserie und "S-line"-Seitenschwellern, ferner "Rollwiderstand optimierte Reifen" (so der verquere Audi-Sprech) des Formats 205/55 R16 sowie eine verlängerte Achsübersetzung. Auf leichte Aluräder verzichten die Ingolstädter dagegen, VW-Käufer bekommen sie - wenn auch nur als 15-Zöller.
Die Preise des A3 ultra beginnen in Deutschland bei 25.200 Euro, womit das Sparmodell einerseits gut 3.000 Euro teurer ist als der Golf BM, andererseits aber nur 400 Euro teurer als der reguläre A3 1,6 TDI. Zum sozusagen ultramativen Kauftipp wird der damit jedoch nicht automatisch, weil Audi jedenfalls aktuell "ultra" nur mit der Basis-Ausstattungslinie "Attraction" kombiniert, weil der "ultra" eine geringere Anhängelast aufweist - und einen größeren Wendekreis. Auch erfüllt der A3 ultra soweit ersichtlich noch nicht die EU6-Abgasnorm und ist damit schon per se nur bedingt empfehlenswert. EU6 ist beim A3 als "clean diesel" nur in Kombination mit dem Zweiliter-Diesel (150 und 184 PS) zu haben. Auch einen A3 Sportback ultra wird es laut Audi geben; Daten hierzu liegen jedoch noch nicht vor.
Als aktuell sparsamster Audi ist die neue A3-Version zugleich das erste Modell der Marke mit dem Namenszusatz "ultra". Dieser werde künftig beispielhaft "für den umfassenden Anspruch der Marke, konsequente Nachhaltigkeit bei Produkten und in der Produktion durchzusetzen" stehen, so Audi. Weitere Ultra-Modelle sollen in den nächsten Monaten folgen, sowohl als Diesel als auch als Benziner. Daneben wird es die als "e-tron" und "g-tron" mehrfach angekündigten, bisher aber nicht lieferbaren Modelle mit Plug-in-Hybrid- bzw. Gas-Antrieb geben.












