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Seriennahe Studie des zweiten Sports Activity Coupé / Serienstart 2014
BMW X4: Liebling, ich habe den X6 geschrumpft
Weniger Überraschung steckt im Design. BMW hat hier natürlich viel vom erfolgreichen X6 in die kleinere Klasse transferiert und sich im übrigen an der aktuellen Formensprache der Marke orientiert. Die Studie gibt sich mithin auffällig, setzt auf viel Breitenwirkung und wirkt so, wie man es gemeinhin als "satt" bezeichnet. Die wesentlichsten Merkmale sind neben der großen Breite eine hohe Front, bis an die Niere reichende Voll-LED-Scheinwerfer mit einer hexagonalen Interpretation der Leuchtstäbe, ein stark abfallendes Dach mit einer flachen Heckscheibe und die zwei Sicken der Seitenansicht, die man so ähnlich derzeit an vielen Modellen findet. Eine hohe Gürtellinie und entsprechend kleine Glasflächen komplettieren den Auftritt.
Die Studie entspricht schon weitgehend dem Serienmodell. Wer sich statt der 21-Zoll-Räder vielleicht 18-Zöller vorstellt, die Außenspiegel gedanklich gegen Serienpendants austauscht und bei Front- und Heckschürze etwas weniger optische Schminke vor das geistige Auge hält, sieht den echten X4 schon klar vor sich.
Gebaut wird der X4 wie seine X-Brüder mit den Nummern 3, 5 und 6 im US-amerikanischen Werk Spartanburg, Markstart ist bereits 2014. BMW drückt aufs Tempo, schließlich soll der X4 wiederum Vorreiter in seiner Klasse sein, wie das schon so oft geklappt hat - bei Audi und Mercedes arbeitet man noch am X6-Konkurrenten. Insgesamt wird die Nischenpolitik weitergehen: Ob X2, Q4 oder Tiguan-Coupé - sie alle sind eher wahrscheinlich als Hirngespinste.












