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Premiere in Genf / Bis zu 1.740 Liter Ladevolumen
Škoda Octavia Combi: Gerne groß
Wichtiger dürfte den meisten Kunden der Kofferraum sein, und auch hier enttäuschen die Tschechen nicht: 610 Liter schluckt das Ladeabteil, bei umgeklappter Rücksitzbank erhöht sich das Ladevolumen auf stolze 1.740 Liter. Damit ist der Kombi noch etwas geräumiger als die Limousine mit 590 Litern Grundwert und bietet deutlich mehr als der Vorgänger (580/1.620 Liter), der vor der Ablösung stehende VW Golf Variant (505/1.495 Liter) und sogar minimal mehr als der VW Passat Variant (603/1.731). Noch mehr Raum gibt es nur im Konzernbruder Superb (633/1.865) und im Mercedes E-Klasse T-Modell (695/1.950).
Zurück zum Octavia: Unter dem variabel einstellbaren und versenkbaren doppelten Ladeboden ist im neuen Modell Platz für die Kofferraumabdeckung und einen Dachträger. Beispiele für weitere Detaillösungen unter dem Škoda-Claim "Simply clever" sind eine noch nicht konkretisierte Mantelablage und die Fernentriegelung der Rückenlehne im Fond. Den Transport langer Gegenstände erleichtert der umklappbare Beifahrersitz.
Optisch verzichtet der Kombi auf Überraschungen jedweder Art. Der Vorderwagen entspricht dem der Limousine, daran schließt ein ebenso sauber wie unspektakulär gezeichnetes Heck an. Die Heckklappe setzt wie die Limousine und auch der Škoda Rapid auf die neuerdings markentypischen Dreieckselemente und natürlich die Leuchten mit inzwischen doppelter C-Silhouette. Motoren und Assistenzsysteme übernimmt der Octavia Combi natürlich ebenfalls von der Limousine, auch die Verbrauchswerte werden nicht differieren.
Škoda zeigt den Octavia Combi in natura erstmals auf dem Genfer Salon Anfang März, wo auch bereits die neue Allradvariante 4x4 stehen wird. Einen Termin zur Händlerpremiere und den Kombi-Aufpreis nennt das Unternehmen noch nicht.












