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Dienstag, 29. September 2020,
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8 im Modellnamen wird eingefroren / Zusätzliche günstigere 1er-Modelle

Peugeot 301 als Beginn einer neuen Nomenklatur

Peugeot
Premiere im Herbst:
Peugeot 301
Bei der Acht im Modellnamen ist Peugeot bereits angekommen, da wird es Zeit für Gedanken an die zukünftige Nomenklatur. Das weiß man auch bei der Löwenmarke, und so steht jetzt fest: Die Acht bleibt, auch dort, wo künftig eine 9 oder 10 zu erwarten wäre. Dazu kommen neue 1er-Modelle für preissensible Kunden wie der Peugeot 301. Ein Peugeot trägt eine Null in der Mitte des Modellnamens - so kennt es jeder, und so soll es auch bleiben. Schließlich geht die Tradition auf das Jahr 1929 zurück, als mit dem 201 als 201. Peugeot-Projekt das System eingeführt wurde, das später sogar dazu führte, dass der Porsche 901 als 911 in die Annalen einging.

Auch künftig wird die erste Ziffer das Segment bezeichnen, also 1 für Kleinstwagen, 2 für Kleinwagen, 3 für Kompaktklasse stehen und so weiter. Die Null respektive Doppel-Null bei Vans und Crossover-Modellen bleibt ebenfalls bestehen, und weil bei der dritten Ziffer als Kennzeichnung der Generation nach zum Beispiel 209 Schluss wäre, hat sich Peugeot entschlossen, die Namen schlicht bei ..08 einzufrieren. Alle Modelle, die bereits eine "8" in ihrer Bezeichnung tragen wie etwa 208 und 508, werden diesen auch in der nächsten Generation beibehalten. Die Modelle der "7-er Generation" werden bei ihrer Erneuerung ebenfalls eine "8" erhalten und danach eingefroren.

Zusätzlich wird Peugeot im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie Pkw mit der Endung "1" einführen. Sie kennzeichnen "Eroberungsmodelle" in den volumenstarken Kernsegmenten. "Diese auf spezifische Kundenerwartungen angepassten Fahrzeuge sind erschwinglich und verfügen über ein hervorragendes Preis-Wert-Verhältnis", heißt es bei Peugeot. Sie sollen sich verstärkt auch durch Robustheit und Funktionalität definieren. Den Anfang macht der Peugeot 301, der auf dem Pariser Autosalon im Herbst vorgestellt wird.

Die Limousine wird den Planungen zufolge ab November in der Türkei, wo kleine Stufenheck-Autos beliebt sind, verkauft. Südamerika, Afrika, die Golf-Staaten, weitere Schwellenländer und auch ausgewählte Märkte in Europa und Osteuropa sollen folgen. Ob der Peugeot 301 auch in Deutschland angeboten wird, ist unklar, scheint aber unwahrscheinlich - jedenfalls vorerst, würde sich der Wagen als Konkurrent etwa zu den kommenden Stufenheck-Modellen Škoda Rapid und Seat Toledo doch geradezu anbieten.
Leserbrief Autokiste folgen date  24.05.2012  —  # 10112
text  Hanno S. Ritter
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