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Halbstündige Wartezeiten bis Anfang Mai 2002 zu erwarten
Sanierung im Felbertauerntunnel: Zusätzliche Fluchtwege für mehr Sicherheit
Der ADAC begrüßt den aufwändigen Umbau des Felbertauerntunnels. Im Rahmen seiner europaweiten Tunneltests hatte der Automobil-Club bereits 1999 mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und fehlende Fluchtwege kritisiert. Lüftung und Elektronik werden jetzt auf den neuesten Stand gebracht, zudem werden zusätzliche Notrufnischen und Fluchtmöglichkeiten über einen Zuluftschacht in der Tunneldecke geschaffen. Dafür müssen 24 neue Zugänge in den Fels gesprengt werden, weil die alten Fluchtwege mit 1350 Metern Abstand zu weit voneinander entfernt lagen. Nach dem Umbau stehen dann alle 230 Meter beleuchtete Fluchtwege zur Verfügung. Bis 2006 sollen alle geplanten Umbauten abgeschlossen sein.
Der 5,3 Kilometer lange private Mauttunnel unter dem Felbertauern ist einer der ältesten Alpentunnel. Er befindet sich auf der B 108 zwischen Mittersill (Salzburger Land) und Matrei (Osttirol). In dem 1967 in Betrieb gegangenen einröhrigen Bauwerk herrscht Gegenverkehr, die Errichtung einer zweiten Tunnelröhre ist nicht vorgesehen. Eine einfache Fahrt durch den Tunnel kostet für Pkw zehn Euro.











