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Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon, Marktstart im Frühjahr 2002
Der neue Opel Vectra steht in den Startlöchern
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| Neue Designsprache: Der neue Opel Vectra | © Opel AG | |
Dieser Tage laufen im mit einem Aufwand von fast 800 Millionen Euro modernisierten Stammwerk in Rüsselsheim nun die ersten Modelle des grundlegend erneuerten Mittelklassemodells Vectra vom Band. Der Öffentlichkeit vorgestellt wird der Neue auf dem Genfer Automobilsalon im März, der Verkauf soll bereits kurze Zeit später starten. Ein markantes Design soll nach den eher massenkompatibel gestalteten Vorgängern das Bild der Marke auf den europäischen Straßen nachhaltig prägen und Opel zurückbringen zu besseren Zeiten: Alle Hoffnungen in Rüsselsheim ruhen also auf dem Neuen, der sich insbesondere durch ein großzügiges Platzangebot, hohen Komfort, ein fahrerorientiertes Gesamtkonzept sowie wegweisende Technik auszeichnen soll.
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| Markantes Heck mit hochgesetzten | © Opel AG | Blinkern und 3. Bremsleuchte im Karosserieabschluss |
Zu den besonderen Stärken der dritten Vectra-Generation gehört das neue IDS-Fahrwerkssystem mit serienmäßigem elektronischen Stabilitäts-Programm der neuesten Generation "ESP Plus". Das "Plus" erklärt sich aus der grundlegenden Weiterentwicklung gängiger Systeme: Zur Stabilisierung des Fahrzeugs in starken Untersteuersituationen werden statt nur des kurveninneren Hinterrades bis zu drei Räder durch Bremseneingriff geregelt. Die Kurskorrektur erfolgt dadurch deutlich sensibler und wirkungsvoller, das Fahrzeug besitzt eine noch größere Fahrstabilität. Das IDS-Fahrwerkssystem umfasst außerdem eine neue Mehrlenker-Hinterachse, eine Kennfeld-gesteuerte elektro-hydraulische Servolenkung sowie die Verwendung von Aluminium-Komponenten zur Reduktion ungefederter Massen. Das Ergebnis: ausgeprägte Fahrdynamik, hohe Sicherheitsreserven und erstklassiger Federungskomfort.
Der Auftritt des Vectra ist bestimmt durch ein prägnantes, sachliches Design mit klaren Konturen, das ihn auf den ersten Blick unverwechselbar macht und sein neues, großzügiges Format sofort signalisiert. Die neue Limousine bietet dank auf 2,70 Meter vergrößertem Radstand (plus 60 mm), verbreiterter Spur (plus 52 mm vorn/45 mm hinten) und höherer Dachlinie (plus 52 mm) gegenüber dem Vorgänger deutlich mehr Platz im Innenraum. Durch die ausgefeilte Aerodynamik (cw 0,28) und umfangreiche Dämmmaßnahmen soll zudem das Geräuschniveau - sowohl innen wie außen - vorbildlich niedrig sein.
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Innenraum: | © Opel AG | |
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Opel hält weitere Zahlen bereit, die die Stabilität und Sicherheit verdeutlichen sollen, dem Laien jedoch mangels Vergleichbarkeit letztlich nichts sagen: So soll sich die Torsionssteifigkeit der Karosserie gegenüber dem Vorgänger um 74 Prozent auf nunmehr 18.000 Nm/Grad verbessert haben, die Biegesteifigkeit stieg um 62 Prozent.
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| Das Schrägheckmodell hört künftig | © Opel AG | auf den Namenszusatz "GTS" |
Durch eine reparaturfreundliche Konstruktion, die umfangreiche - aber nicht vollständige - Verzinkung der Karosserie (12 Jahre Garantie gegen Durchrostung), lange Wartungsintervalle (zwei Jahre / Benziner: 30.000 km, Diesel: 50.000 km), eine intensive weltweite Testphase und strenge Qualitätskontrollen wollen die Rüsselsheimer auch dafür sorgen, dass klassische Opel-Werte, wie Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit, nicht vernachlässigt werden und künftige Besitzer des neuen Vectra also mit niedrigen Betriebskosten und hoher Wertstabilität rechnen können.















