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ARCD: Schwerpunkt in den neuen Bundesländern
Autobahnnetz soll 2002 über 190 km wachsen
Die meisten Fertigstellungen entfallen auf die neuen Bundesländer. So wird die lange umstrittene "Ostsee-Autobahn", die A 20 von Lübeck nach Stettin, durch drei Teilabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern um rund 72 Kilometer länger. Die A 38 Göttingen-Halle dürfte durch neue Abschnitte in Sachsen-Anhalt und Thüringen um knapp 36 Kilometer wachsen. Von der A 71 Erfurt-Schweinfurt sollen, ebenfalls in Thüringen, drei Teilstrecken mit einer Gesamtlänge von 37,7 Kilometern neu in Betrieb genommen werden. Für nahezu alle Neubau-Projekte wird als Fertigstellungstermin der Dezember 2002 genannt.
Dagegen soll eine Lücke in der A 44 von Aachen nach Düsseldorf schon im Sommer geschlossen werden: Für Juni ist die Freigabe des 5,9 Kilometer langen Teilstücks zwischen den Anschlussstellen Düsseldorf-Messe und Lank-Latum geplant, das bei Ilverich den Rhein überquert. Mit Baukosten von 717 Mio. Mark ist diese relativ kurze Strecke das teuerste Projekt der insgesamt 15 Neubau-Abschnitte, deren Fertigstellung im kommenden Jahr erfolgen soll und für die über 3,5 Mrd. Mark investiert wurden.











