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30 neue Fahrzeuge mit Alternativantrieb für die Pannenhelfer
Gelbe Engel satteln auf Erdgas um
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| Der ADAC setzt verstärkt auf Erdgas-Fahrzeuge: | © ADAC | |
| 30 neue Fiat Multipla Bipower wurden jetzt in Dienst gestellt | ||
Auf den Alternativantrieb satteln die Pannenhelfer des Automobil-Clubs nicht nur aus Gründen der Wirtschaftlichkeit um. Der Umwelt erspart jedes einzelne der neuen Straßenwachtautos bei 30.000 Kilometern jährlicher Fahrleistung allein beim Kohlendioxid 1,2 Tonnen dieses schädlichen Klimagases. Die Erdgasfahrzeuge unterschreiten die strengsten Abgasnormen, so dass sie eine hohe steuerliche Förderung genießen. "Für Erdgas sprechen auch", so ADAC-Generalsyndikus Dr. Wolf Wegener, "die Kraftstoffkosten: Gegenüber Dieselfahrzeugen sinken sie um rund 20 Prozent, im Vergleich mit Benzin sogar um die Hälfte."
Erdgasautos setzt die ADAC-Straßenwacht künftig in Berlin, Hamburg, München/Augsburg und Düsseldorf/Duisburg/Oberhausen ein. Dabei handelt es sich um speziell für Pannenhilfeeinsätze umgerüstete Fahrzeuge vom Typ Fiat Multipla Bipower. Das Besondere: Der Multipla Bipower kann wahlweise entweder mit Erdgas oder mit Benzin betrieben werden. Die drei Gasbehälter im Fahrzeugboden fassen 26,5 Kilogramm Erdgas. Bei einem Verbrauch von 5,8 Kilogramm auf 100 Kilometern liegt die Reichweite bei über 450 Kilometern. Sind die Gastanks leer, lässt sich mit einem Knopfdruck während der Fahrt notfalls der Benzinbetrieb aktivieren. Bei einem Tankvolumen von 38 Litern vergrößert sich die Reichweite so auf insgesamt 930 Kilometer.












