archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Bodewig bekräftigt außerdem geplantes Verbot von Frontschutzbügeln an Geländewagen
Mit freiwilliger Fortbildung soll Führerscheinprobezeit um ein Jahr verkürzt werden
![]() | ||
Der Minister betonte, dasss er damit den Anteil junger Verkehrsteilnehmer an Unfällen senken wolle. Unfallursache sei häufig mangelnde Fahrpraxis. "Zusätzliche Fahrtrainings sollen hier eine spürbare Verbesserung bringen", betonte Bodewig. Zusätzlich hatte der Minister erst kürzlich Gespräche mit dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft geführt. Ziel sei es, ein finanzielles Anreizsystem für junge Kfz-Versicherte zu erreichen. Der Verband habe sich bereit erklärt, ein solches System zu prüfen und außerdem kurzfristige "Incentiv-Angebote" zu erstellen, mit denen die Teilnahme an freiwilligen Kursen honoriert werden könnte.
Zum besseren Schutz von Fußgängern wiederholte der Minister das Ziel, "gefährliche Frontschutzbügel an Fahrzeugen vom Markt zu entfernen". Vor allem Kinder würden bei Unfällen durch diese Bügel stark gefährdet. Daher setze er sich dafür ein, auch auf europäischer Ebene die bestehende Richtlinie entsprechend zu ändern. Die angebotene Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie reiche in diesem Punkt nicht aus. Bodewig kündigte - dem Beispiel Schwedens und Dänemarks folgend - eine nationale Verbotsverordnung an. Sie sehe das Verbot gefährlicher, d.h. starrer, aus Metall bestehender Frontschutzbügel vor und werde noch in diesem Jahr vorgelegt.












