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ADAC fordert mehr Parkplätze für Lastwagen
Gefährliche Rast: Geparkte Lkw verursachen tödliche Unfälle
Im vergangenen Jahr haben sich allein in Nordrhein-Westfalen 69 Kollisionen mit stehenden Lastwagen ereignet. Im Regierungsbezirk Karlsruhe gab es 156 Unfälle - vier mit tödlichen Ausgang. Nach neun Stunden müssen die Brummifahrer, so schreibt es das Gesetz vor, eine Pause von elf Stunden einlegen. Nachzügler haben oft das Nachsehen: Manche Anlagen sind besonders nachts so überfüllt, dasss ihnen nur ein Platz in der Zufahrt übrig bleibt - ein großes Risiko für nachfolgende Fahrzeuge. Das ist zwar verboten, dann aber fast unvermeidbar, wenn sich mehr als sechs Lastwagen pro Tag einen Stellplatz teilen müssen. Beamte bei der Autobahnpolizei können die vergebliche Suche nach einem freien Rastplatz nicht selten auf den Fahrtenschreibern der Lkw nachlesen.
Der ADAC fordert die Verantwortlichen auf, dem wachsenden Güterverkehr auf Deutschlands Fernstraßen Rechnung zu tragen und schnellstmöglich die Mittel für weitere Pausenzonen für Lkw-Fahrer zur Verfügung zu stellen. Dazu gehöre auch ein Umdenken, was Liegenschaften der Bundeswehr betrifft: dort gibt es nach Auffassung des Clubs genügend geeignete Flächen. Modellversuche würden beweisen, ob man auf diese Weise die angespannte Situation etwas entschärfen könnte.











