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ARCD: Pilotprojekte laufen, teilweise flächendeckende Umsetzung geplant
Bußgeld mit Kreditkarte zahlen - vielleicht bald möglich?
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Im oberbayerischen Raum etwa habe bereits 1999 ein erfolgreiches derartiges Pilotprojekt begonnen. Ein ähnlicher Versuch werde in diesen Tagen in Baden-Württemberg auf dem badischen Abschnitt der A5 und im Gebiet von Konstanz gestartet. In Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein könnten Verkehrsbußen seit einiger Zeit ebenfalls per Kreditkarte bezahlt werden. Allerdings nur dann, wenn es sich um ausländische "Verkehrssünder" handelt, die nicht in Deutschland wohnen. Eine spätere Anwendung dieser Inkasso-Methode bei deutschen Verkehrsteilnehmern sei nach positiven Erfahrungen jedoch möglich.
Erhebliche Investitionen habe sich, so der ARCD, Nordrhein-Westfalen vorgenommen, das im Laufe des Jahres 2002 seine Polizeistreifen und -dienststellen landesweit mit rund 3.000 Kartenlesegeräten ausstatten werde. Geldbußen würden dann von den Beamten generell nicht mehr in bar, sondern nur noch per EC- oder Kreditkarte kassiert. Betroffene, die über keine Karte verfügten, bekämen ein Zahlkartenformular und müssten den Betrag auf ein Bankkonto überweisen. In NRW verspreche man sich davon eine erhebliche Reduzierung des Verwaltungsaufwandes und eine Entlastung der Polizeibeamten.












