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Verkehrsbeeinflussungsanlage nimmt Betrieb auf
Mehr Verkehrssicherheit auf den Autobahnen im Großraum Hamburg
Die Staatssekretärin gab heute grünes Licht für insgesamt 57 km mit dieser modernen Technik ausgestatteten Richtungsfahrbahnen auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Quickborn nördlich Hamburgs und dem Autobahndreieck Hamburg-Südwest im Süden Hamburgs sowie auf dem Abschnitt der A 23 von der Anschlussstelle Tornesch bis zum Autobahndreieck Hamburg-Nordwest. "Der Bund hat diese Anlage - einschließlich eines Zuschusses der EU - mit 17,5 Millionen Mark finanziert und damit die Verkehrssicherheit auf den Strecken vor und hinter dem Elbtunnel langfristig erhöht", unterstrich die Staatssekretärin. Alle Anstrengungen müssten auch weiter darauf konzentriert werden, die Gefahr schwerer Unfälle in Tunnelstrecken zu verringern. Hierzu leiste die Anlage einen bedeutenden Beitrag.
Die Verkehrsbeeinflussungsanlage trägt durch flexible Tempolimits und Warnungen vor Staus, Unfällen und vor schlechten Witterungsverhältnissen dazu bei, die mit der zunehmenden Verkehrsbelastung dieser Strecke verbundene erhöhte Unfallgefahr zu verringern. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen laut Mertens, dasss Investitionen in Verkehrsbeeinflussungsanlagen gut angelegtes Geld sind. Bei vergleichbaren Anlagen gingen die Unfallzahlen um 20 bis 30 Prozent auf besonders belasteten Strecken sogar bis zu 60 Prozent zurück. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit den derzeit ca. 800 km Streckenbeeinflussungsanlagen werde die Bundesregierung das Programm zur Verkehrsbeeinflussung auf Bundesautobahnen bis zum Jahr 2007 fortschreiben und jährlich 60 Millionen Mark für solche Anlagen bereitstellen. "Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben der Verkehrspolitik. Verkehrsbeeinflussungsanlagen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Für den Erfolg gilt letztendlich aber die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer", betonte Mertens.











