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Rahmenvereinbarung in Berlin verhandelt / Gesamtvolumen von 915 Mio. DM
Grünes Licht für City-Tunnel Leipzig
Dabei gehen Klimmt und Tiefensee gemeinsam von der Festlegung von Bahn und Land aus, dasss die bisher vom Fernverkehr genutzte "Stötteritzer Kurve" östlich von Leipzig nicht mehr notwendig ist. Für den Fall, dasss spätere Entwicklungen im Aufkommen diese Schienenführung dennoch notwendig machen sollten, sieht sich der Bund von einer Finanzierung entbunden.
Die Details zur Finanzierung und Abwicklung sollen jetzt in einer Rahmenvereinbarung zwischen den Beteiligten - Bund, Bahn, Freistaat Sachsen und Stadt Leipzig - verabredet werden. "Mit dieser Lösung rückt Leipzig als einer der acht deutschen Fernverkehrsknoten rein verkehrstechnisch in die Nähe der Bundeshauptstadt Berlin", kommentierten unisono die beiden Politiker die ausverhandelte Lösung für den City-Tunnel.
Beim City-Tunnel Leipzig geht es um einen Lückenschluss im Schienennetz der Eisenbahn. Er wird für eine erhebliche Verbesserung des S-Bahn-Nahverkehrs sorgen. Weiterhin kann auch der Personenfernverkehr auf der Schiene zwischen Nürnberg und Berlin durch den Tunnel fahren, ohne dass ein logistisch und Zeit aufwendiges "Kopf Machen" am Leipziger Hauptbahnhof wie bisher notwendig ist. Die etwa fünfjährige Bauphase für den City-Tunnel Leipzig sowie die positiven strukturellen Auswirkungen auf den gesamten Großraum Leipzig werden in Sachsen für neue Impulse auf dem Arbeitsmarkt sorgen und stellen nach Auffassung des Ministeriums ein weiteres klares Bekenntnis der Bundesregierung für den Aufbau Ost dar. Eine Studie weist die günstigen Effekte nach: Jede investierte Mark bringt für Stadt und Region einen volkswirtschaftlichen Nutzen von mehr als zwei Mark.











