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Aral vermarktet Internetzugang
Realisiert wurde das Angebot in Zusammenarbeit mit Comundo, welches auch die technischen Zugänge bereitstellt. Comundo wiederum ist eine Tochtergesellschaft von Lycos, der mittlerweile börsennotierten Suchmaschine. Man kennt Comundo wohl hauptsächlich aus der Fernsehwerbung, wobei der Autor sich bis heute nicht wirklich sicher ist, wer süßer ist: Die junge Dame im Werbespot oder ihr Hund?
Doch ernsthaft: Wirklich empfehlen kann man den Comundo-Internet-Zugang nicht. Zwar ist ein Minutenpreis von 2,9 Pfennigen rund um die Uhr einigermaßen wettbewerbsfähig. Und auch vom Mehrere-Minuten-Takt hat man sich zwischenzeitlich gottlob verabschiedet. Geblieben ist jedoch ein Minutentakt und vor allen Dingen eine Einwahlgebühr von 5 Pfennigen pro Online-Sitzung, so dass die erste Minute effektiv 7,9 Pfennige kostet. Damit ist Comundo, wenn überhaupt, nur für längere Surf-Sitzungen rentabel. Deswegen bietet es sich an, gleich einen Anbieter zu wählen, der nicht nur auf die Einwahlgebühr verzichtet, sondern auch einen nochmals günstigeren Minutenpreis offerieren kann, wie etwa Addcom. Und es gibt sogar Provider mit sekundengenauer Abrechnung bei durchaus fairen Preisen, beispielsweise Nikoma. Dass man sich dafür einmalig anmelden muss, spielt dann keine entscheidende Rolle mehr. Im Gegenteil: Durch die eigenständige Abrechnung hat man mehr Übersicht bei den Internet-Tarifen und einen Einzel-Beleg für Steuerzwecke.
Und noch etwas gilt es anzumerken: Dass Aral für die Zugangssoftware auf CD auch noch Geld verlangt, wo man sie sonst überall kostenfrei sogar zugesandt bekommt, spricht nicht gerade für ein gelungenes Marketing-Konzept.
Wer sich genauer für Internettarife, CallByCall-Preise oder Mobilfunk-Preisratgeber interessiert, der sei auf das immer aktuell recherchierte und umfangreiche Angebot von Teltarif.de hingewiesen.











