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Freitag, 10. Juli 2026
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Modellpflege für den großen Transporter

Neues vom Renault Master

Der Renault Master erhält eine Reihe neuer Ausstattungsmerkmale, die Fahrkomfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit steigern sollen. Auch eine Variante mit kleinerer Batterie und neue Umbau-Versionen stehen am Start.

Neues vom Renault Master
Renault
Modellpflege ohne Facelift: Renault Master
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Renault hat eine kleine Überarbeitung der Master-Baureihe angekündigt. Danach wird der große Transporter in den Varianten mit Elektroantrieb und Dieselmotor mit Automatikgetriebe eine neue Mittelkonsole erhalten, die den Angaben zufolge neun Zentimeter mehr Platz schafft. Gemeint ist wohl, dass sie entsprechend weniger weit ins Fahrerhaus hineinragt, so dass auch ein eventuell vorhandener Passagier auf dem Mittelsitz mehr Beinfreiheit hat.

Außerdem angekündigt sind die Einführung einer Keycard für den schlüssellosen Zugang und Motorstart sowie eine Innenraumkamera an der A-Säule für den Müdigkeits- und Aufmerksamkeitswarner. Optional neu im Angebot sind eine elektrische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion und die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Bedienelementen am Lenkrad. Als E-Tech sowie in den Varianten mit Automatikgetriebe erhält der Master zudem ein verbessertes digitales Kombiinstrument; Details hierzu liegen nicht vor. Insgesamt wurde der Recycling-Anteil in der Kabine erhöht.

Ein weiteres Update für den vollelektrischen Master ist die neue Batterie. In Europa hergestellt und im Renault-Werk in Batilly montiert, bietet sie unverändert eine Kapazität von 87 kWh, soll dank einer neuen Batteriechemie mit mittlerem Nickelanteil aber für ein besseres Wärmemanagement und eine optimierte Ladeleistung sorgen. Für das Laden an AC-Stationen ist ein bidirektionales 11-kW-Ladegerät an Bord, optional ist ein 22-kW-Lader verfügbar, der nun ebenfalls bidirektional ist. Je nach Land ist der Master ab Ende des Jahres auch mit der neuen V2G-Funktion (Vehicle-to-Grid) kompatibel.

Neu im vollelektrischen Portfolio ist außerdem eine Chassis-Cab-Version mit einer 40 kWh kleinen Batterie. Als erschwinglichere Variante ist das neue Modell speziell auf die Bedürfnisse von Kommunen und den städtischen Einsatz zugeschnitten.

Schließlich kündigt Renault eine um gleich zwölf Zentimeter breitere Spurweite an der Hinterachse an, was speziell Wohnmobilbauer interessieren dürfte. Unter dem Label "Converted by Renault" erweitert der Autobauer sein Angebot an werkseitigen Umbauten für den Master um neue Pritschen- und Kippervarianten aus Aluminium bzw. Stahl, die von den Karosseriebauern JPM und Gruau entwickelt wurden. Ein Modell mit großem Ladevolumen (20 Kubikmeter mit Ladebordwand) komplettiert das Portfolio; eine Busversion soll später folgen.
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