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Sommerreiseverkehr erreicht neuen Höhepunkt
ADAC-Stauprognose für das Wochenende 10.-12.07.2026
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Autofahrer müssen sich im ganzen Land auf erhöhtes, teilweise deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen einstellen. In der Folge wird es viele Behinderungen geben, vor allem dort, wo Baustellen den regulären Verkehrsfluss einschränken. Aktuell betrifft dies über 1.000 Standorte bundesweit.
Die größte Staugefahr besteht am Freitagnachmittag und -abend, wenn Berufspendler und Urlauber gleichzeitig unterwegs sind. Auch am Samstagvormittag dürfte das Verkehrsaufkommen auf den klassischen Reiserouten sowie in Richtung der Naherholungsgebiete hoch sein. Am Sonntag ist vor allem am Nachmittag und Abend mit Rückreiseverkehr aus den Urlaubs- und Ausflugsregionen zu rechnen.
Besonders belastet sind laut ADAC folgende Autobahn-Abschnitte:
- A1 Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – Köln
- A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berliner Ring
- A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Passau
- A4 Aachen – Köln – Olpe sowie Dresden – Görlitz
- A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7 Hamburg – Hannover – Kassel sowie Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A20 Lübeck – Rostock
- A23 Hamburg – Heide
- A24 Hamburg – Schwerin – Berliner Ring
- A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn
- A95 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 Lindau – München
- A99 Autobahnring München
Lage im Ausland
Auch auf den wichtigsten Reiserouten im Ausland müssen Urlauber Geduld mitbringen. In Österreich stauen sich die Fahrzeuge vor allem auf der Westautobahn (A1),
der Pyhrn-Autobahn (A9), der Tauern-Autobahn (A10), der Inntal-Autobahn (A12) und der Brennerautobahn (A13). Letztere ist aufgrund der Sanierungsarbeiten an
der Luegbrücke weiterhin stark belastet. Ebenfalls viel befahren sind die Rheintal- und Walgauautobahn (A14) sowie die Fernpassstraße (B179) und die
Arlbergstraße (B197). In Tirol startet zudem am Montag, 13. Juli, erneut die Blockabfertigung.
In der Schweiz muss insbesondere auf der Gotthard-Route (A2) zwischen Basel und Chiasso mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Auch die A1 zwischen Bern und St. Margrethen, die A3 von Basel nach Chur und die A13 über den San-Bernardino-Pass sind stark frequentiert. In Italien bleibt die Brennerautobahn A22 in Richtung Gardasee und Adria ebenso staugefährdet wie die Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand bis Genua.
Zudem ist mit Wartezeiten an den Grenzen zu rechnen. Die bestehenden Grenzkontrollen können den Verkehr bei der Einreise nach Deutschland verzögern.
Abfahrtssperren einplanen
Um den Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, werden an den Wochenenden erneut Abfahrtssperren eingerichtet. In Deutschland betrifft dies bei Stau
unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach sowie die A93 und die Bundesstraßen B2 und B23 im
Raum Garmisch-Partenkirchen. Auch in Tirol bleiben zahlreiche Landes- und Gemeindestraßen in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und
Reutte an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen für den Ausweichverkehr gesperrt.
