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Freitag, 3. Juli 2026
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Elektrischer Mikro-Van für 2028

Fiat Multiplina: Dolce Vita für vier

Fiat will sein Angebot an speziellen Mikro-Leicht-Mobilen ausbauen. Zum Topolino und Tris wird sich aller Voraussicht nach ein Mikro-Viersitzer gesellen – mit historisch angelehnter Länge und Namensgebung.

Fiat Multiplina: Dolce Vita für vier
Fiat
Elektrisch, viersitzig, lebensfroh, bezahlbar: Fiat Multipla (Studie)
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Kürzlich war es noch der Quattrolino, jetzt aber hat Fiat einen rechtssicheren und passenderen Namen für jenes Gefährt ausgesucht, das künftig quasi einen verlängerten Topolino darstellen soll: Das noch als Konzeptfahrzeug bezeichnete, aber durchaus seriennah wirkende Autochen wird voraussichtlich Multiplina heißen.

"Multiplina" nimmt dabei Anleihen am 600 Multipla aus den 1950er-Jahren, vermeidet aber die exakte Namensübernahme, gilt doch der Multipla von 1999 noch heute als eines der hässlichsten Autos überhaupt. (Und nein, wir beteiligen uns nicht an entsprechenden Klickbait-Überschriften.)

Der künftige Multiplina wird auch kein "echtes" Auto sein, sondern ein elektrischer Micro-Van, ein Leichtkraftfahrzeug, allerdings nicht der 6er-Klasse wie der Topolino, sondern der 7er-Klasse zugehörig, auch unter dem Oxymoron "schwere Leichtkraftfahrzeuge" bekannt.

Das bedeutet, dass er wie ein normaler Pkw erst ab 18 Jahren mit dem regulären Führerschein gefahren werden darf, echte Kennzeichen trägt und regelmäßig zur Hauptuntersuchung muss. Auch ist die Höchstgeschwindigkeit nicht auf 45 km/h begrenzt, wir rechnen mit maximal dem Doppelten. Die Leistungsgrenze von 20 PS dürfte Fiat hier voll ausnutzen, als Akkugröße dürften maximal 20 kWh zum Einsatz kommen. Vermutlich sogar eher nur 15: Denn auch wenn die Batterie rein rechtlich nicht zum maximal zulässigen Fahrzeug-Leergewicht von 450 kg zählt, so bedingt ihre Größe und damit ihr Gewicht letztlich nicht nur den Preis, sondern die ganze Konstruktion auch bezogen etwa auf Karosserie, Reifen oder Bremsen.

Fiat will vier Sitzplätze realisieren bei einer dem historischen Vorbild entsprechenden Außenlänge, das wären etwa 3,30 Meter. Die jetzt gezeigte zweifarbige Studie, die die Lücke zwischen Topolino und 500 füllen soll, setzt auf nur zwei Türen, ein Stoff-Rolldach, Klappfenster, Schmetterlingswischer und auffallend kleine runde Außenspiegel.

Wann genau das Serienmodell vorgestellt und eingeführt wird, lassen die Italiener noch offen. Vermutlich wird es 2028 werden, bis der Multiplina beim Händler steht. Und auch der Preis lässt sich nur schätzen: 16.000 Euro scheinen vernünftig. Wir gehen davon aus, dass es beim Multiplina im Gegensatz zum Topolino keine Derivate von Opel (ziemlich sicher) und Citroën (wahrscheinlich) geben wird.
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