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Mittwoch, 1. Juli 2026
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ADAC meldet über 20 Prozent Plus

Hitzewelle sorgt für mehr Autopannen

Die Hitzewelle mit Temperaturen bis über 40 Grad hat für einen deutlichen Anstieg der Autopannen gesorgt, meldet der ADAC.

Hitzewelle sorgt für mehr Autopannen
ADAC/Stiphout
Hitzewelle sorgt für mehr Pannenrufe beim ADAC
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An den vergangenen zwei Wochenenden musste die ADAC-Pannenhilfe von Freitag bis Sonntag rund 70.000 Einsätze absolvieren. Insgesamt stieg das Pannenaufkommen den Angaben zufolge während der elftägigen Hitzeperiode bis zum Sonntag um über 20 Prozent.

Die meisten Autobatterien sterben im Winter, denken viele. Doch tatsächlich sind heiße Sommer für die Stromspender oft noch schlimmer. Mit einem Anteil von über 40 Prozent ist die Pannenursache Nummer eins, heißt es beim ADAC bezogen auf den Hochsommer allgemein.

An zweiter Stelle landen Probleme mit dem Motor bzw. Motormanagement mit rund einem Viertel aller Pannen. Daneben schlagen vor allem Defekte in der Kühlung und Klimaanlage zu Buche. Das Pannenaufkommen in der Bauteilgruppe "Kühlung, Heizung, Klima" ist im Sommer mit rund 13 Prozent doppelt so hoch wie im restlichen Jahr. Klimaanlagen werden in der warmen Jahreszeit häufiger genutzt. Besonders bei hohen Temperaturen muss der Klimakompressor zudem deutlich mehr Leistung liefern. Passiert dies über einen längeren Zeitraum kann ein älterer Kompressor überlastet ausfallen.

Gerade in Phasen mit hohem Pannenaufkommen empfiehlt der ADAC den digitalen Notruf über die Smartphone- oder Web-App. Dank der Ortungsfunktion wird das Fahrzeug automatisch lokalisiert und der Hilfeprozess dadurch beschleunigt. Von Januar bis Ende Juni wurden bereits über 500.000 Pannen digital gemeldet, damit stieg der Anteil im ersten Halbjahr 2026 auf fast 27 Prozent. 2025 waren es noch 18,5 Prozent.

Der ADAC ist mit aktuell 22,8 Mio. Mitgliedern der größte Mobilitätsclub Europas. Um die Pannen der Mitglieder kümmern sich bundesweit rund 1.700 "Gelbe Engel" der eigenen "Straßenwacht" sowie weitere 550 Partnerunternehmen mit rund 5.000 Fahrzeugen.
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