Marken & Modelle Lesezeit ~ 2 Minuten
Neue Funktionen, neues Basismodell
Cupra verbessert den Tavascan

Cupra
Basismodell und etliche weitere Neuerungen
ANZEIGE
Es handelt sich um den neuen APP350 genannten Motor, wie er neuerdings auch im Cupra Born und im Škoda Elroq eingesetzt wird, aber noch nicht im Škoda Enyaq oder VW ID4. Wieviel Ersparnis der Leistungs- und Reichweitenverzicht bringt, hat Cupra noch nicht verraten. Die stärkeren Modelle erhalten optional eine Launch-Control-Funktion.
Zum neuen Modelljahr gibt es außerdem diverse weitere Verbesserungen, die überwiegend jenen des Born entsprechen (Autokiste berichtete). So fährt der Tavascan mit einem von mickrigen 5,3 auf ordentliche 10,25 Zoll vergrößerten Kombiinstrument vor – endlich, darf hinzugefügt werden. Außerdem halten ein Lenkrad mit wieder physischen Tasten, das auf Android umgestellte neue Infotainmentsystem und das verbesserte Sennheiser-Soundsystem Einzug, ebenso die V2L-Funktion, One-Pedal-Driving und nicht zuletzt der digitale Fahrzeugschlüssel via Handy, der auch mit anderen Personen geteilt werden kann. Die Umstellung auf ein Vier-Tasten-Bedienfeld für die Fensterheber erhält der Tavascan jedoch nicht.
Die Weiterentwicklung des Innenraums umfasst zudem elektronisch gesteuerte, intelligente Luftausströmer. Sie sollen sich "jeder Fahrsituation anpassen" und sich bereits vor dem Einsteigen aktivieren. "Sobald sich der Schlüssel dem Fahrzeug nähert, sorgt das System für eine Vorbelüftung und passt die Luftströmung entsprechend der Position der Insass*innen und des Sonnenstands an", erklärt der Hersteller – aber nicht, wie die Position der Insassen schon vor deren Einstieg feststehen soll. Gemeint ist wohl die Aktivierung vor dem Einstieg und die positionsgesteuerte Ausrichtung anschließend.
Im Übrigen bleibt der Tavascan unverändert, sieht man von einer neuen schwarzen Metalliclackierung ab, der Cupra zugleich eine "aggressive, hochwertige und luxuriöse" Ausstrahlung attestiert. Das bedeutet auch, dass die Mittelkonsole – die man nur lieben oder hassen kann – weiterhin in der bekannten Form verbaut wird. Die Produktion des neuen Jahrgangs soll in den kommenden Wochen anlaufen, die ersten Fahrzeuge werden laut Cupra "bereits" nach der Sommerpause ausgeliefert.
