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1.000.000 Autos in sieben Jahren
Cupra feiert die erste Million

Seat
Start. Bestseller ist der Formentor (ganz links)
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Cupra, das sich selbst als "Challenger-Brand" bezeichnet, verfügt inzwischen über eine große Bekanntheit und ist, ohne dies empirisch untermauern zu können, gerade bei Frauen sehr beliebt. Mit einem Portfolio aus inzwischen sieben Modellen von der Kompaktklasse, über Kombi und Kompakt-SUV bis zum großen Stromer, deckt Cupra alle relevanten Segmente ab. Auch wenn die Baureihen oft von bekannten Schwestermodellen aus dem Konzern abstammen, haben die Spanier sie in den Augen vieler besser gestylt als ursprünglich: Der Born ist etwas schicker als ein ID.3, der Tavascan mehr ein Hingucker als ein ID.5, und den Leon darf man getrost als cooler als einen Golf bezeichnen.
2026 will Cupra die Erfolgsgeschichte mit dem Raval fortschreiben, einem elektrischen Kleinwagen, der unter Cupra-Regie zusammen mit dem VW "ID. Polo" entwickelt wurde und auch in Spanien vom Band rollen wird. Gleichzeitig arbeitet Cupra an einem Markteintritt im Nahen Osten. Von den im vergangenen Jahr kommunizierten Expansionsplänen in die USA ist dagegen nicht mehr die Rede.
Das Produktionsjubiläum von Cupra geht einher mit einem schleichenden Sterben der Marke Seat, wo schon lange kein neues Modell mehr erschienen ist und wohl auch keines mehr zu erwarten. Ibiza, Arona, Leon und Ateca dürften eher früher als später leise verschwinden.
