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Montag, 18. Dezember 2017,

Webtipp-Archiv

April 2010

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom April 2010:
KW 17/2010
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Autorangiergeräte aus Schweden
Fahrzeuge sind zum Fahren da, auch wenn die meisten von ihnen den überwiegenden Teil ihres Daseins als Stehzeug fristen. Manchmal aber kann oder soll ein Auto nicht mit eigener Kraft fahren: Vielleicht weil Abgase in Messehallen tabu sind, weil das Fahrzeug verhüllt sein muss, weil es unfallbedingt fahruntüchtig ist, es sich um einen nicht motorisierten Prototypen handelt oder weil schlicht der Raum zum Rangieren nicht reicht. In solchen Fällen schlägt die Stunde von Gabelstaplern oder – besser – speziellen Autorangiergeräten. Diese kommen oft von dem schwedischen Unternehmen Famek und befinden sich unter der Bezeichnung Stringo bei den meisten Autoherstellern im Einsatz. Die "vehicle mover" sind kleine Fahrplattformen mit oder ohne Steh- oder Sitzfläche für den Bediener, die ein Auto an einer Achse anheben und dann schieben, ziehen oder auf engstem Raum (Fahrzeuglänge plus 100 Zentimeter) wenden können – und das so akkubetrieben elektrisch, wie es die Huckepack-Kandidaten zumeist noch nicht beherrschen. Die Website zeigt die Modellvarianten, teilweise auch als Video.
KW 16/2010
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Luftmessdaten des Umweltbundesamts
Der Flugverkehr normalisiert sich nach der tagelangen "Nullsteuerung" ganz langsam wieder, und die Frage, ob es die Aschewolke durch den isländischen Vulkanausbruch in Deutschland wirklich gegeben hat, beantwortet das Umweltbundesamt (UBA) mit Ja. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg wurden teilweise erhöhte Feinstaub-Werte gemessen – und diese stammen einmal nicht vom ach so bösen Auto, sondern von Mutter Natur herself. Insgesamt aber hat der Verkehrssektor natürlich Einfluss auf die Schadstoffe, weswegen wir an dieser Stelle auf die entsprechende UBA-Plattform hinweisen wollen, auf der die Messdaten tages-, teilweise sogar stundenaktuell nach Regionen veröffentlicht werden. Hier finden sich nicht nur Feinstaub-Konzentrationen, sondern auch Werte u.a. zu Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und dem fast vergessenen Ozon des gleichnamigen Alarms. Umfangreiche Infos und Links zu Messstationen, Umweltzonen, Luftreinhalteplänen, Gesetzen und ein Lexikon runden das Angebot ab.
KW 15/2010
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3D-Erlebniswelt zum Toyota Auris Hybrid
Heute geht es schon wieder um eine Marketing-Aktion, aber die ist so schräg, dass wir sie nicht unerwähnt lassen wollen. Toyota verkauft seine Hybrid-Technik demnächst nicht nur im Prius, der vielen ein bisschen arg als Gutmensch-Auto wirkt, sondern auch im jüngst gelifteten, immer noch höchst unscheinbaren Auris. Diese "Hybrid-Revolution" (Toyota) wird aktuell mit einer AR-Kampagne beworben. AR steht für "Augmented Reality", was übersetzt so viel heißt wie "erweiterte Realität". Praktisch funktioniert das so, dass Teilnehmer sich Strichcodes ausdrucken und diese der eigenen Webcam zeigen, woraufhin das System virtuelle Objekte in einer Szenerie entsprechend anordnet. Die Fahrtstrecke des virtuellen Autos kann der Kamera bzw. der Software mittels Fingerzeig gewiesen werden. Besser erklären können wir das kaum, und der Eindruck, dass sich hier vor allem Agenturen ob ihrer Programmierkenntnisse beweihräuchern, die Zielgruppe aber meilenweit verfehlen, ist trotz einiger beachtlicher Video-Ergebnisse unvermeidbar.
KW 14/2010
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Spritsparwettbewerb von Opel
Spritsparwettbewerbe sind nichts wahnsinnig Spannendes – meist geht es mehr um Marketing als um Umweltschutz. Dennoch sind die 3,14 Liter, die jüngst der beste Fahrer des Peugeot Ecocup in einem Peugeot 308 erreichte, durchaus beachtlich. Die neueste Aktion dieser Art kommt von Opel, und ob man den Wert des französischen Konkurrenten wird unterbieten können, bleibt ebenso fraglich wie abzuwarten, wird letztlich aber auch nicht direkt vergleichbar sein, weil Peugeot die Teilnehmer (zwar oft sehr langsam und mit Warnblinker) über öffentliche Straßen schickte, Opel sich aber einen Rundkurs ausgesucht hat. Im Internet kann man sich zur "ecoFLEX experience" registrieren, wobei aus jedem von 21 europäischen Ländern nur der beste Fahrer in das Finale einzieht. Wer der beste ist, entscheidet sich – kein Witz – in einem Online-Simulatorspiel. Offenbar geht es nur darum, den Hauptgewinn, einen Opel Ampera, bekannt zu machen. Ob das wahrscheinlich erste Range-Extender-Auto in Deutschland nichts Besseres verdient hat, mag man anders beurteilen als das Opel-Marketing.
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