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Dienstag, 17. Oktober 2017,

Webtipp-Archiv

Oktober 2008

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom Oktober 2008:
KW 44/2008
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TÜV zeigt MPU im Video
Haben Sie schon einmal einen "Idiotentest" über sich ergehen lassen müssen? Der Autor dieser Zeilen nicht (und er hat es definitiv auch nicht vor). Um die "Medizinisch-Psychologische Untersuchung" für Alkohol-/Drogen-Fahrer oder hartnäckige Verkehrssünder ranken sich viele Gerüchte und Erzählungen, die nicht alle wahr sind, aber vielleicht teilweise einen wahren Kern haben mögen. Schließlich ist man kaum irgendwo sonst so subjektiv und willkürlich einem Test und vor allem "Gesprächen" ausgesetzt, deren Ergebnisse zumeist weitreichende Folgen im Alltag und im Portemonnaie haben. Einer der Anbieter wirbt jetzt um Vertrauen: Der TÜV Süd hat eine Video-Serie erstellt, die anhand einer nachgestellten MPU deren Ablauf zeigt und Hintergrundinfos gibt. Die ersten von neun Clips sind jetzt online, und sie riechen schon ein bisschen arg nach PR-Charme-Offensive. Dennoch wollen wir das Projekt empfehlen, als (eine Form der) Einstimmung für Betroffene – und zweifellos auch als Abschreckung für alle anderen.
KW 43/2008
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Erulux – Kennzeichenrahmen mit LED-Beleuchtung
Das selbstleuchtende Nummernschild am VW Phaeton war kein Erfolg, und auch die umständliche Nachrüst-Lösung von 3M haben wir im realen Verkehr noch nie gesehen. Das Kennzeichen chic und stromsparend per LED zu beleuchten, ist aber immer noch eine gute Idee, der sich jetzt der Schilderhersteller Utsch annimmt. Erulux ist ein Kennzeichen-Rahmen mit integrierter LED-Beleuchtung und Abdeckung, der mit herkömmlichen Kennzeichen kombiniert werden kann. Für Auto-Individualisten könnte das interessant sein, wenn auch nur eine Plastik-Variante angeboten wird, das System beim TÜV geöffnet werden muss, die Verkabelung zu bewerkstelligen ist und nicht zuletzt beim Abklemmen der normalen Kennzeichenleuchten mit der Glühlampen-Ausfallkontrolle moderner Autos zu kämpfen sein dürfte. Darüber freilich schweigt sich der Hersteller auf der etwas lieblos gemachten Website schlicht aus. Die eigentliche Zukunft also sind LED-Leuchten am Auto, wie sie BMW teilweise schon einsetzt. Man müsste aus optischen Gründen nur noch aus zwei Leuchten ein Leuchtband machen.
KW 42/2008
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Renault-"Tagesshow" zum neuen Mégane
Vielleicht sind wir zu anspruchsvoll, vielleicht zu alt, vielleicht zu visuell und detailverliebt. Das jedenfalls denken wir immer, wenn wieder ein Autobauer eine Micro-Seite zu einem neuen Modell online gestellt hat. Aktuelles Beispiel ist der neue Renault Mégane, ein in der Neuauflage vermutlich durchaus gutes Auto, das für jene, die einen VW Golf zu banal und einen Peugeot 308 zu überzeichnet finden, eine interessante Alternative sein kann. Ende November kommt der Mégane zu den Händlern, und um Interessenten sozusagen die Wartezeit zu verkürzen, gibt es jetzt im Internet jeden Werktag einen neuen Kurzfilm zum Auto. Das nennt sich dann "Tagesshow" und könnte angesichts der Hiobsbotschaften und Ärgerlichkeiten, die allabendlich im Original zu sehen sind, durchaus amüsant sein. Die bisherigen Filmchen des "innovativen Kommunikationskonzepts" allerdings sind unseres Erachtens höchstens mittelprächtig gelungen – Rudi Carell hätte das besser gekonnt. Aber sehen Sie selbst:
KW 41/2008
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Gebrauchtwagen-Historie für US-Autos
Fahrzeugimporte aus den USA sind nicht jedermanns Sache, aber aufgrund der aktuellen Stärke des Euro attraktiv. Allerdings ist es bei einem aufwendigen Import noch wichtiger als beim nationalen Kauf, die Vorgeschichte eines Gebrauchtwagens zu kennen. In den USA gibt es dafür den Service von Carfax. Das Unternehmen ist mit nach eigenen Angaben über 5 Milliarden gespeicherten Daten Marktführer. Über die Eingabe der Fahrgestell-Nummer lassen sich jetzt auch von Deutschland aus die Anzahl (aber nicht die Namen) der Vorbesitzer, zum Teil Unfälle, bisherige Schäden, aber auch Service-Historien nachvollziehen – ein praktischer Service nicht nur für Käufer und Händler, sondern auch für Besitzer eines Autos mit US-Ursprung, unabhängig von Marke und Produktionsland. So lässt sich z.B. feststellen, ob ein Fahrzeug während einer Wetterkatastrophe wie den Hurrikan Katrina im Jahre 2005 im Überflutungsgebiet registriert war. Carfax will Fahrzeug-Historien künftig auch in Europa etablieren. Die abrufbaren Beispiel-Reports geben einen interessanten Ausblick.
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