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Carrera und Carrera S Cabriolet kommen im März 2012 für 12.500 Euro Aufpreis
Porsche 911 Cabriolet: Ein Platz an der Sonne
Antriebsseitig entsprechen die offenen den geschlossenen Varianten. Die Boxer-Sechszylinder holen im Carrera 350 PS aus 3,4 Litern Hubraum, im Carrera S 400 PS aus 3,8 Litern. Beide verfügen über ein manuelles Siebengang-Getriebe oder optional das ebenfalls siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe (PDK), das neben dem Komfortgewinn auch für geringere Verbrauchswerte und schnellere Spurtzeiten sorgt.
Der offene Carrera erreicht die 100-km/h-Marke je nach Getriebe und Ausstattung frühestens nach 5,0 Sekunden und "rennt" 286 km/h, mit PDK sind 4,8 (4,6 mit Sport-Paket) und 284 km/h möglich, beim Carrera S lauten die entsprechenden Werte 4,7/4,5/4,3 Sekunden und 301/299 km/h. Der Normverbrauch liegt bei 9,2 bzw. mit PDK bei 8,4 Litern, der "S" genehmigt sich jeweils einen halben Liter mehr.
Im übrigen profitieren die offenen Elfer natürlich von all jenen Neuerungen, die Carrera und Carrera S bereits vorweggenommen haben, beispielhaft vom längeren Radstand, dem niedrigeren Gewicht, den erstarkten Motoren mit weniger Durst, der breiteren Spur an der Vorderachse und der elektromechanischen Servolenkung.
Erstmals in natura zu sehen sind die neuen Cabriolets auf der Detroit Motor Show im Januar 2012, die Markteinführung in Deutschland ist - pünktlich zum Start der Open-Air-Saison - für den 3. März geplant. Dass ein Oben-ohne-Elfer kein Sonderangebot ist, versteht sich von selbst. Zu haben ist das 911 Carrera Cabriolet ab 100.532 Euro, das Carrera S Cabrio ab 114.931 Euro. Den Frischluft-Spaß lässt sich Porsche mit jeweils 12.495 Euro extra vergüten. Gegenüber dem ursprünglich 2005 eingeführten, schwächeren und schlechter ausgestatteten Vorgänger hat sich das Auto damit um gut 15.000 Euro verteuert, entsprechend rund 2,75 Prozent Aufschlag pro Jahr.












