archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Königsbesuch im Brüsseler Audi-Werk
Audi A1: 100.000 Exemplare sind geschafft
![]() | |
| Gruppenbild mit Jubiläumsauto: | Audi |
| 100.000. Audi A1 im Audi-Werk Brüssel | |
Seit der Übernahme des Werkes von Volkswagen im Jahr 2007 hat Audi den Standort nach eigenen Angaben für rund 300 Millionen Euro modernisiert. Stadler sagte, Audi Brussels leiste mit dem A1 einen "großen Beitrag zum dynamischen Wachstum unserer Marke". Derzeit arbeiten 2.400 Mitarbeiter im belgischen Audi-Werk; sie alle haben sich auf dem A1-Jubiläumsmodell mit ihren Unterschriften verewigt.
Der Wirtschaftsminister der Region Brüssel-Hauptstadt, Benoît Cerexhe, eröffnete offiziell den neuen Besucherweg durch die A1-Produktion. Interessierte haben nun die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Werks zu werfen und den A1-Entstehungsprozess hautnah zu erleben. An allen Wochentagen finden zweistündige Führungen in vier verschiedenen Sprachen statt.
Der Audi A1, das höher positionierte Schwestermodell des VW Polo, hat in Deutschland bisher weniger Anklang bei den Kunden gefunden als von Audi erwartet. Man wolle die geplante, durchschnittliche Jahresproduktion von den bisher kommunizierten 100.000 Fahrzeugen um 20 Prozent aufstocken, hatte Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer im August 2010 erklärt. Die jetzige Jubiläumsmarke sei nach knapp einem Jahr erreicht worden, heißt es bei Audi; die Fertigung hatte tatsächlich aber am 11. Mai 2010 begonnen.
In Deutschland hat Audi in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 11.140 Einheiten verkauft - genauer gesagt: wurden 11.140 A1 neu zugelassen. Demgegenüber stehen 16.162 Exemplare des BMW-Hauptkonkurrenten Mini in der Statistik. Medienberichten zufolge ist sowohl die Quote der Eigenzulassungen als auch das Rabattniveau beim A1 höher als beim Mini mit seinen diversen Karosserievarianten. Möglicherweise wird Audi mit der geplanten Einführung des Fünftürers A1 Sportback hier Boden gutmachen können, wenn auch der vor dem Modellwechsel stehende A3 neue Konkurrenz bedeutet.
Während Audi offiziell von nicht ereichten Zielen nichts wissen will, räumte Entwicklungschef Michael Dick mittlerweile ein, der Autobauer habe "alle Hände voll zu tun, um den Wagen am Markt zu etablieren".












