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Autokosten nach wie vor höher als Lebenshaltungskosten
Autokosten-Index Herbst 2009: Leichter Rückgang
So sind die Autohaltungskosten in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 3,6 Prozent gesunken. Die Kosten für die Lebenshaltung der privaten Haushalte insgesamt fielen ebenfalls, aber nur um 0,3 Prozent. Damit nähert sich der quartalsweise von ADAC und Statistischem Bundesamt ermittelte Autokosten-Index dem Lebenshaltungsindex an, liegt mit 108,1 Punkten aber noch über dem Vergleichswert von 106,9.
Im Vergleich zum Vorjahr sind es vor allem die Kraftstoffpreise, deren Minus von 13,5 Prozent für den Gesamt-Rückgang sorgen. Nachdem jedoch im Herbst 2008 ein wahrer Preisverfall an den Zapfsäulen einsetzte, dürfte der Autokisten-Index in den kommenden Monaten im Jahresvergleich wieder ansteigen.
Der Autokosten-Index, dessen Basiswert von 100 Punkten letztmals 2005 festgesetzt wurde, umfasst außer den Spritkosten noch weitere Parameter. Während die Anschaffungskosten für neue Autos gegenüber dem Herbst 2009 um 0,3 Prozent fielen, stiegen die Ausgaben für Reparaturen und Inspektionen (plus 3,3 Prozent), Ersatzteile und Zubehör (plus 2,1 Prozent) sowie für Fahrschulen und Führerscheingebühr (plus 1,0 Prozent). Auch Garagenmieten, Versicherung und Steuer sowie Aufwendungen zur Autopflege werden im Warenkorb berücksichtigt.











