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Einparkasssistent soll ab 2011 auch quer- und ausparken können
Bosch fertigt 100-millionsten Parksensor
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| Aktuelle Parksensoren sind | Bosch |
| 80 Prozent kleiner als die ersten von 1993 | |
1995 verkaufte Bosch 100.000 Ultraschallsensoren an die Automobilindustrie, fünf Jahre später waren es jährlich schon rund 2,5 Millionen. Mit nach eigenen Angaben 14 Autoherstellern und 200 Fahrzeugmodellen auf der weltweiten Kundenliste ist der Zulieferer in diesem Bereich gut aufgestellt. Die Sensoren samt zugehöriger elektronischer Steuergeräte fertigt Bosch an drei Standorten in Europa, Asien und Amerika.
Im Vergleich zum Ultraschallsensor von 1993 hat sich das Volumen auf ein Fünftel reduziert, was zusammen mit einem variablen Steckerkonzept den Autoherstellern den Einbau in die Stoßfänger erheblich erleichtert. Der technologische Fortschritt geht aber weit über diese Optimierungen hinaus. Die Technik ist heute zum Einparkassistenten gereift, der halbautomatisch in zuvor vermessene Lücken einparken kann. Die Führungsrolle hat hier allerdings Bosch-Konkurrent Valeo mit seinem "Park4U"-System inne, das erstmals bereits im April 2007 im VW Touran angeboten wurde.
Damit ist die Entwicklung aber noch längst nicht abgeschlossen. Schon bis 2011 soll das System bei Bosch nicht nur das Längsparken beherrschen, sondern auch quer- und ausparken können.












